Freude und Jubel

Vor kurzem hat der Machandel Verlag den Fantasy Kalender 2016 veröffentlicht, erhältlich über den Verlag direkt (Kontaktdaten auf der Homepage). Zu jedem Monat gibt es eine Farbillustration und mehrere Fantasy Kurzgeschichten.

Was mich daran so freut: Auch ich bin mit einer Fantasy Kurzgeschichte vertreten, Titel: „Das Buch“.

Also: Wer für nächstes Jahr noch einen praktischen, schönen Kalender mit Lesestoff sucht, sollte hier zugreifen!

Der Fantasy Kalender 2016, veröffentlicht im Machandel Verlag

Der Fantasy Kalender 2016, veröffentlicht im Machandel Verlag

John Green: The fault in our stars

Reading Challenge 2015 – Kategorie: a book that became a movie

John Greens Roman (dt. Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter) um zwei krebskranke Jugendliche, die sich ineinander verlieben, wurde letztes Jahr zu einem sehr erfolgreichen Film gemacht. Gerade bei Jugendlichen ist der Roman ziemlich beliebt und auch sehr bekannt.

Ich persönlich fand das Buch sehr gut und sehr ergreifend. Auch wenn ich irgendwann beim Lesen das Ende vorausgeahnt hatte, war es doch nicht weniger bewegend.

Die englische Originalversion ist gut zu lesen, auch für Jugendliche, da der Schreibstil nicht zu simpel, aber auch nicht zu anspruchsvoll ist.

Allerdings konnte ich mich noch nicht dazu überwinden, den Film zu sehen; nicht aus der Angst heraus, ihn schlecht zu finden, sondern eher aus dem Wissen heraus, dass ich ihn wahrscheinlich auch sehr ergreifend finden würde, sollte er nur einigermaßen gut sein.

 

Tom Holt: Doughnut

Reading Challenge 2015 – Kategorie: a book with a one-word title

Auf den Punkt gebracht: Dieses Buch ist bekloppt. Wer schon einmal ein Buch von Tom Holt gelesen hat, wird wissen, wovon ich spreche.

In Doughnut geht es um Physik, mysteriöse Ereignisse, skurrile, teils bösartige Charaktere und natürlich Doughnuts. Sie spielen eine elementare Rolle bei der Entwicklung der (komplexen) Handlung, die man nicht wirklich beschreiben kann, weshalb ich es auch gar nicht erst versuche.

Der Klappentext lockt den Leser mit folgender Aussage:
„The doughnut is a thing of beauty. A circle of fried, doughy perfection. A source of comfort in trying times, perhaps. For Theo Bernstein it is far, far more.“

Wer einen Sinn für makaberen Humor hat und ungewöhnliche Stories liebt, der ist hier richtig. Wer gerne vorhersagbare Geschichten mag, sollte von Doughnut lieber die Finger lassen.

Lori Nelson Spielman: Demain est un autre jour

Reading Challenge 2015 – Kategorie: A book that was originally written in a different language

Ich weiß, ich hätte einfach die deutsche Übersetzung eines fremdsprachigen Buches nehmen können, aber das wäre ja langweilig gewesen.
Der Roman von Lori Nelson Spielman, den ich auf französisch gelesen habe, trägt den englischen Originaltitel „The Life List“ und den deutschen Titel „Morgen kommt ein neuer Himmel“. Generell würde ich das Buch in die Kategorie Frauenroman einordnen, allerdings in die nicht allzu platte Sparte.

Die Handlung des Romans ist erfrischend anders: Brett, eine Mittdreißigerin, rechnet fest damit, dass die Leitung des Familienunternehmens von ihrer verstorbenen Mutter auf sie übergeht. Dies ist – zu ihrer Enttäusschung – leider nicht der Fall. Stattdessen muss sie die Lebensziele erfüllen, die sie als 14jährige in einer Liste festgehalten hat, die ihre Mutter bis zu ihrem Tod aufbewahrt hat. Erfüllt sie all diese Ziele nicht, erhält Brett ihr Erbe nicht. Leider passen viele ihrer damaligen Lebensträume nicht mehr zu ihrem aktuellen Lebensstil …

Im Großen und Ganzen behandelt der Roman die Frage nach dem „Wer bin ich eigentlich und wie möchte ich mein Leben gestalten? Bin ich glücklich damit, wie es jetzt ist?“
Das Buch ist gut zu lesen und bietet interessante Handlungsstränge. Leider werden am Ende nicht alle zu Beginn aufgeworfenen Fragen beantwortet, was mich doch etwas gestört hat.

 

Elisabeth Tova Bailey: Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

Reading Challenge 2015 – Kategorie: A book based on a true story

Die Autorin schreibt über eine Zeit in ihrem Leben, die von einer belastenden Krankheit  geprägt war. Ablenkung verschaffte ihr eine Schnecke, die zusammen mit einem Blumentopf in ihre Wohnung kam. Sie beschreibt detailreich und nachdenklich, wie sie die langen Monate ihrer Krankheit in Gesellschaft ihrer kleinen Hausgenossin erlebt hat.

Klingt langweilig? Ist es keineswegs.
Ungewöhnlich? Das sicherlich.

Ich habe dieses Buch (engl. Originaltitel: The sound of a wild snail eating) sehr gerne gelesen. Es beschäftigt sich mit den kleinen Dingen des Lebens, die einem erst auffallen, wenn man gezwungenermaßen innehalten muss, Dinge, die man in der Hektik des Alltags übersieht. Völlig auf sich selbst zurück geworfen, entdeckt die Autorin die Welt der Schnecken, die so anders ist als unsere.
Wer von seinen Büchern einen ausgearbeiteten Plot sowie Action und viel Spannung erwartet, dem sei hiervon abgeraten. Wer die Natur und persönliche Beobachtungen schätzt, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.

Auf der Homepage der Autorin gibt es noch mehr Wissenswertes rund um ihr Buch und Schnecken im Allgemeinen.

 

Reading Challenge 2015 – Update

Zu Beginn des Jahres habe ich hier über die aktuelle Reading Challenge berichtet. Jetzt haben wir August und ich zweifle etwas daran, die Challenge erfolgreich zu beenden. 😉

Ich versuche, für jede Kategorie ein Buch zu lesen und nicht mit einem Buch verschiedene Kategorien abzuhaken.

Meine bisher gelesenen Bücher der Reading Challenge

Meine bisher gelesenen Bücher der Reading Challenge

Auch wenn das Jahr noch nicht zu Ende ist, werde ich mich schon einmal daran machen, euch die Bücher, die ich bisher gelesen habe, vorzustellen. Vielleicht findet ja der eine oder andere eine Leseinspiration. :)

Camp NaNoWriMo – Update II

Nachdem ich das Camp NaNoWriMo April einigermaßen erfolgreich hinter mich gebracht hatte (7000 von 10000 erreicht, immerhin), wollte ich im Juli wieder 10000 Wörter schaffen. Der Juli ist fast vorbei, und ich habe noch nicht einmal angefangen zu schreiben. :(

Schuld daran sind mehrere Faktoren:

1) das übliche Tief, in das man zu Beginn der Sommerferien fällt und das einen dazu veranlasst, auf der Couch herum zu gammeln
2) zwei Wochen Urlaub3) der Drang, andere Dinge zu erledigen, die man auch schon lange mal machen wollte.

Aber: nicht ärgern, man kann ja nicht immer gewinnen. 😉

Camp NaNoWriMo – Update

Ich muss mich selbst loben: es war sehr vorausschauend von mir, mir als Ziel im Camp NaNoWriMo nur 10 000 Wörter zu setzen. Mein April ist ziemlich wuselig, und ich hatte bisher überhaupt erst zwei Tage Zeit, zu schreiben, weshalb ich erst bei knapp 2000 Wörtern bin.
Ich weiß, dass ich die 10 000 immer noch schaffen kann, wenn ich mich ein bisschen ranhalte. Heute habe ich glücklicherweise auch Zeit, mich mal wieder an meine Geschichte zu setzen, also auf an’s Schreiben!

Camp NaNoWriMo

Es ist wieder soweit: Im April startet wieder einmal das Camp NaNoWriMo für alle Schreiberlinge. Vom Prinzip her funktioniert es ähnlich wie der alljährliche NaNoWriMo im November, mit dem Unterschied, dass man seinen Wordcount selbst festlegen kann. Da ich jetzt schon weiß, dass mein April vollgestopft sein wird, habe ich meine zu erreichende Wortzahl ganz bescheiden auf 10 000 festgesetzt, nicht auf 50 000, was ja der Ziel-Wordcount im November ist. Ich muss also jeden Tag nur 333 Wörter schreiben, um mein gesetztes Ziel zu erreichen, was eigentlich nicht besonders viel ist. Trotzdem wird es mich in meinem Projekt (dasselbe wie im November, ist ja noch nicht fertig) hoffentlich weiterbringen.

Auf einen schreiberisch-geschäftigen April! :)

Neue Ausschreibungen

Da ich gerade ein wenig vom Ausschreibungsfieber angesteckt bin – was vielleicht verständlich ist, siehe letzter Beitrag – habe ich mir schon neue Projekte gesucht:

  1. Katzen: Der Chiliverlag sucht Katzengeschichten. Ende der Ausschreibung ist der 30. September. Eine Katzengeschichte habe ich noch in der Schublage schlummern, vielleicht würde die hier passen.
  2. Drachen: Der net-Verlag sucht Drachengeschichten für ein Kinderbuch. Ende der Ausschreibung ist der 31. Oktober. Auch hier habe ich vielleicht schon etwas passendes.
  3. Weltentor: Der Noel-Verlag sucht Kurzgeschichten aus dem Bereich Science-Fiction. Ende der Ausschreibung ist der 31.Mai. Hier habe ich leider noch nichts, brauche also erst einmal eine zündende Idee. *auf die Muse wart*

Mal sehen, was aus meinen Ambitionen wird. 😀