NaNoWriMo 2017

Der NaNoWriMo 2017 (National Novel Writing Month) steht vor der Tür!

Bald ist es wieder soweit: Tausende Menschen tippen überall auf der Welt einen Monat lang wie verrückt auf ihrer Tastatur, um innerhalb eines Monats 50 000 Wörter (im Idealfall einen ganzen Roman) zu schreiben. Viele trinken dabei zu viel Kaffee, vernachlässigen den Haushalt oder essen zu viel Schokolade.

Warum macht man das?
Weil man – obwohl man mit hoher Wahrscheinlichkeit einsam im stillen Kämmerlein sitzt beim Schreiben – von einem Gemeinschaftsgefühl beflügelt wird (so viele Leute überall auf der Welt, die dasselbe tun) und man natürlich gewinnen, also die anvisierte Wortzahl erreichen will.

Warum findet das Ganze ausgerechnet im November statt?
Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Ich vermute, dass dieser neblige, schlecht-Wetter-geplagte, kalte, regnerische Monat, in dem noch nicht Weihnachten ist, sich einfach ganz wunderbar dafür eignet, sich zuhause einzukuscheln und sich mit den eigenen Phantasie-Welten zu beschäftigen. Draußen kann man bei dem oft furchtbarem Wetter sowieso nicht viel machen, Weihnachtsmärkte gibt es noch nicht, also quasi perfekt zum Schreiben!

Wer mitmachen möchte, kann sich hier registrieren. Die Platform bietet einem verschiedene Optionen, sich mit anderen NaNo-Schreiberlingen auszutauschen, gemeinsame Word-Sprints hinzulegen und vieles mehr.

Natürlich gibt es auch wieder die passenden Banner und Profilbilder für alle möglichen Social Media Platformen, damit man der Welt auch kundtun kann, dass man am NaNo teilnimmt. 😉

Bücher und so …

Während mein Mann immer noch mit Begeisterung die Amizaras-Chronik liest, bin ich mit anderen Büchern beschäftigt.

Die letzten zwei Bücher, die ich gelesen habe, sind Aera von Markus Heitz und Die Buchwanderer von Britta Röder. Aera ist sehr spannend und actionreich erzählt, mit einem sehr coolen Hauptcharakter, hat aber leider einen Schluss, der einige Fragen offen lässt, was mich etwas verzweifelt zurückgelassen hat. Die Buchwanderer, deutlich schmaler als Aera, ist eine langsame, teilweise poetische Erzählung, die sich mit der Liebe und dem Schreiben auseinandersetzt und die mir sehr gut gefallen hat.

Meine aktuelle Lektüre ist ein Steampunk-Roman von Katharina Fiona Bode, genau wie Die Buchwanderer auf der Phantastika erworben: Erasmus Emmerich und die Maskerade der Madame Mallarmé. Bisher habe ich die beiden Kurzgeschichten gelesen, die vor der Romanhandlung spielen und im Buch enthalten sind. Die eigenwilligen Charaktere fand ich bisher schon ziemlich spannend und bin neugierig, was der Roman an Überraschungen und Einfällen bereithält.

Außerdem haben es noch vier weitere Bücher in unser Bücherregal geschafft; angeregt zu ihrem Kauf wurden wir auch durch die Phantastika:

 

Aktuelle Projekte

Falls sich irgendjemand die Frage stellen sollte (*hüstel*), ob ich gerade aktuell etwas schreibe, kann ich sagen: ja, tue ich. Ich habe derzeit sogar mehrere Projekte am Köcheln:

  • eine Kurzgeschichte für eine Ausschreibung
  • Roman 1: wird gerade überarbeitet. Ein Ende braucht er auch noch.
  • Roman 2: gerade begonnen. Könnte mein neuer NaNoWriMo-Roman werden.

Außerdem ist mir eingefallen, dass ich noch diverse Textfetzen zu anderen Projekten auf meiner Festplatte liegen habe, teilweise schon seit Jahren, an denen man irgendwann auch einmal wieder arbeiten könnte. Das werde ich mir aber alles für später aufheben, denn man soll ja bekanntlich nicht auf allzu vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Drei reichen für’s Erste. 😉

Die Amizaras-Chronik

Letzte Woche brachte uns der Postbote, worauf mein Mann sich schon tagelang gefreut hatte: Das Päckchen mit der auf der Phantastika georderten Amizaras-Chronik.

Von innen noch attraktiver als von außen, bestückt mit Bildern und Rätseln, gedruckt auf dickem, grauem Papier, reizten die Bücher meinen Mann natürlich sehr. Logischerweise fing er dann auch gleich an, den ersten Band zu lesen. Besonders faszinierend findet er wohl die (Leit-)Gedanken (des Autors?), die jedes Kapitel einleiten und von denen er mir schon einige vorgelesen hat.

Der allererste Spruch hat mich gleich besonders beeindruckt, weshalb ich mir erlaube, ihn hier zu zitieren:
„Willst du die Welt verstehen, musst du die dunkle Seite der Schöpfung kennen.“

Düster. Böse. Aber meiner Meinung nach durchaus richtig. Erst wenn ich mich mit den Abgründen der menschlichen Seele, ihren dunklen Gedanken und Beweggründen auseinandergesetzt habe, kann ich wirklich verstehen, was andere umtreibt und warum sie handeln, wie sie handeln. Erst wenn ich die Schattenseiten des Daseins gesehen habe, habe ich ein (halbwegs) vollständiges Bild von der Welt, in der ich lebe – es ist eben nicht immer als bunt, fröhlich und eitel Sonnenschein.
Allerdings ist auch nachvollziehbar, dass manch einer vielleicht lieber darauf verzichtet, zu verstehen – zugunsten seines Seelenfriedens.

 

Ausschreibung für Kurzentschlossene

Der Verlag ohneOhren sucht noch Kurzgeschichten für ein e-book über kreative Viecher. Der Ausschreibungstext findet sich hier.
Einsendeschluss ist der 01.Oktober – viel Zeit ist also nicht mehr. Geeignet für kurzentschlossene Schnellschreiber oder für Leute, die schon eine passende Kurzgeschichte in der Schublade respektive auf der Festplatte haben.

Wer gerne Science-Fiction schreibt und sich gleichzeitig noch für Politik interessiert, sollte sich diese Ausschreibung hier ansehen. Einsendeschluss: 01.02.2018, also noch mehr wie genug Zeit …

Phantastika 2017 – Special

Ich kann es ja nicht lassen und muss noch ein (fotolastiges) Phantastika-Special posten, und zwar über die Doctor Who-Ausstellung, die in einem der Räume aufgebaut war.

Cybermen

Ood – im Hintergrund der Moxx of Balhoon

K9

Don’t blink – Der Gatte mit den Weeping Angels

*Tardis whoosing* – nur die Daleks nerven …

Phantastika 2017, der Trilogie letzter Teil

Heute möchte ich euch noch die Bücher zeigen/vorstellen, die wir von der Phantastika mit nach Hause genommen haben. Erst einmal eine kurze Übersicht aus unserem Bücherregal:

Von links nach rechts:

  • Erellgorh (Fantasy) von Matthias Teut, erschienen im DichtFest-Verlag. Der erste Band der Trilogie war dieses Jahr für den Deutschen Phantastik-Preis nominiert; der dritte Band der Reihe erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2018 zur Leipziger Buchmesse.
  • Erasmus Emmerich & Die Maskerade der Madame Mallarmé (Steampunk) von Katharina Fiona Bode, erschienen im Art Skript Phantastik Verlag.
  • Wien – Stadt der Vampire und Das Amulett in der Wüste, Teil 1 und 2 einer Steamfantasy-Reihe von Fay Winterberg, ebenfalls im Art Skript Phantastik Verlag erschienen.
  • Drachenkralle – Die Klaue des Morero (Fantasy) von Janika Hoffmann, erschienen im Amrûn-Verlag. Der zweite Teil erscheint vorraussichtlich nächstes Jahr im Frühjahr.
  • Die Stunde der Helden (Fantasy) von Jörg Benne, erschienen im Mantikore-Verlag.
  • Anno Salvatio 423,  (Der gefallene Prophet und Das Licht der Ketzer), Teil 1 und 2 (Dystopie) von Tom Daut, erschienen im Papierverzierer-Verlag. Es sind insgesamt 5 Bände geplant.
  • Professor Heimlich und die Farbenleere (Humor) von Mortimer M. Müller, erschienen im Verlag ohneOhren.
  • Die Buchwanderer (Fantasy) von Britta Röder, erschienen im Acabus-Verlag.

Auf dem Foto fehlen:

  • Missverstandene Monster, eine Kurzgeschichten-Anthologie aus dem Verlag ohneOhren, weil es schon auf meinen Nachttisch gewandert ist.
  • Amizaras-Chronik von Valerian Caithoque, erschienen im Amizaras-Verlag. Das Gesamtkunstwerk (so kann man diese Bücher wohl nennen) wird direkt nach Hause geliefert.

Wir haben also jetzt wahrlich genug phantastischen Lesestoff für die nächste Zeit.
Sicherlich werden hier noch einige Rezensionen der genannten Werke folgen, sobald die ersten Bücher gelesen sind.

Phantastika 2017, der Trilogie zweiter Teil

Wie ich bereits im ersten Teil meiner Phantastika-Trilogie erwähnte, gab es natürlich zahlreiche Lesungen – sowohl von bekannten als auch jungen Autoren – im Rahmen der Veranstaltung.

Wir haben uns eine Lesung von den Qindie – Selfpublishern Rebekka Mand, Katharina Gerlach und Regina Mengel angehört, weil wir neugierig auf Neues waren.
Rebekka Mand las aus dem ersten Teil ihrer Wikinger-Trilogie, Von den Grenzen der Erde. Die Trilogie ist mittlerweile auch abgeschlossen – Teil 2 Von den Hütern der Schlange ist schon im Buchhandel erhältlich und und Teil 3 Von den Herrschern der See erscheint in Kürze auch als Paperback.
Katharina Gerlach las aus Regen für Juma, einem Fantasy Roman, der im steinzeitlichen Afrika spielt, was für das Genre ein neues und ungewöhnliches Setting ist.
Regina Mengel las aus dem ersten Teil ihrer Windsbraut-Trilogie, Verdammter Ostwind. Eine Windsbraut ist ein Luftgeist, der auf den Winden reiten kann und alter Mythologie entstammt. Die Geschichte der Windsbraut wird in den beiden nächsten Teilen, Rihalimons Geheimnis und Schwester der Winde, weiter erzählt.

Zu weiteren Lesungen haben wir es aus Zeitgründen leider nicht geschafft, da wir schließlich damit beschäftigt waren, die unzähligen Büchern an den Verlagsständen durchzustöbern.

Phantastika 2017, der Trilogie erster Teil

Gestern waren wir auf der Phantastika in Oberhausen, die sich, wie der Name schon sagt, mit phantastischer Literatur (und Rollenspielen, Hörbüchern …) beschäftigt.

Was uns sehr erstaunte, war die Tatsache, dass sich viel weniger Besucher auf der Veranstaltung tummelten, als wir erwartet hätten, sehr zum Leidwesen der Standbetreiber und Autoren. Für uns als Besucher war das natürlich nicht schlecht, hatte man nun doch die Gelegenheit, sich durch das Kongresszentrum zu bewegen, ohne platt getrampelt zu werden. Außerdem kam man gut an die Stände und hatte die Möglichkeit, sich mit Verlegern und Autoren zu unterhalten, was natürlich sehr interessant war.

Uns gefiel besonders gut, dass viele kleine Verlage anwesend waren, deren Programm sich größtenteils abseits vom Mainstream bewegt, weshalb sich deren Bücher oft nicht in den großen Buchhandlungen finden. Es gab also jede Menge Neues zu entdecken.
Es tat sich im Laufe des Tages allerdings das Problem auf, dass man dazu neigt, viel zu viele Bücher zu kaufen, wenn man a) die Zeit hat, ein so großes Angebot in Ruhe zu durchstöbern, b) ein so vielfältiges Angebot vorfindet und c) von den Autoren und Verlegern von deren Büchern vorgeschwärmt bekommt. Der Nachmittag endete also damit, dass wir 12 Bücher vom Kongresszentrum zum Auto schleppten und noch auf eine Lieferung von vier weiteren warten. Viele von unseren neuen Schätzen sind auch signiert, was uns natürlich besonders gefreut hat.

Zusätzlich zu den gekauften Büchern haben wir noch einige Verlagsprogramme und viele Leseproben von der Phantastika mitgenommen. Vor allem Leseproben werden dort zuhauf verteilt, was natürlich sehr nützlich ist, wenn man sich für ein Buch oder eine Buchreihe interessiert, aber erst einmal in Ruhe reinlesen möchte.

Für ein phantastisches Ambiente durfte natürlich auch die passende Dekoration nicht fehlen.

Einige Fans waren auch gewandet unterwegs, als Jedis oder in aufwendigen Steampunk-Kostümen.

Vor dem Eingang zum Kongresszentrum parkte der Phantastika-Lesebus, in dem Autoren Lesungen abhielten.

Darüberhinaus gab es noch Lesungen (beispielsweise von Wolfgang Hohlbein oder Kai Meyer, um mal zwei große Namen zu nennen) in den Sälen des Kongresszentrums selbst sowie Workshops verschiedenster Art.
Samstag Abend hatte auch zum ersten Mal die Verleihung des Deutschen Phantastik Preises im Rahmen der Phantastika stattgefunden.

Mit sehr viel Selbstironie vertreten war natürlich auch das Bundesamt für magische Wesen, das seine Existenz folgendermaßen rechtfertigt:

Der Besuch auf der Phantastika hat sich für uns jedenfalls wirklich gelohnt, auch wenn unser Bücherregal jetzt noch mehr aus allen Nähten platzt als vorher schon.