08.08.2010
ich möchte mich an dieser Stelle entschuldigen, dass es im Moment so wenig Neues von mir gibt. Der Grund für das momentane Brachliegen meines Blogs liegt darin, dass in einer Woche mein 1. Staatsexamen beginnt, weshalb ich die meiste Zeit des Tages mit Lernen verbringe. Zeit zu schreiben habe ich gerade nicht, und gedanklich bin ich leider auch mit anderen Dingen beschäftigt.
Ich hoffe, dies wird mir verziehen, und ich verbleibe untertänigst bis zum Ende meiner (schriftlichen) Prüfungen.
21.07.2010
Ich bewundere die Kreativität manch anderer Schreiberlinge, neue Begriffe zu erfinden.
Ich liebe Wortakrobatik, liebe es, Wort an Wort zu fädeln wie Perlen auf einer Schnur. Doch meistens stelle ich altbekannte Wörter neu zusammen, reihe sie in manchmal ungewöhnlichen Wortfolgen neu aneinander.
Andere erschaffen neue Wörter, drehen und wenden sie, bis sie das ausdrücken, was sie sollen, polieren sie, bis sie glänzen, wie Perlen.
Perlen, die man wieder neu aneinander fügen kann …
13.07.2010
Vielleicht mag sich der eine oder andere noch an den Jokers Lyrikwettbewerb erinnern, bei dem ich mitgemacht habe. Leider habe ich nichts gewonnen, aber die Gewinner kann man mittlerweile hier einsehen.
Mein Gedicht wurde dennoch in die Jokers Datenbank aufgenommen. Immerhin etwas.
12.07.2010
“Ich schwitze.”
Langsam und gemächlich breitet sich der Gedanke in meinem Gehirn aus, füllt mein Bewusstsein. Er lässt keinen Platz für andere Gedanken.
Schweiß perlt über meine Stirn, rinnt meinen Rücken hinab. “Igitt!” formuliert sich als zusammenhängendes Wort in meinem Kopf, bevor es wieder von “Ich schwitze” verdrängt wird. Immerhin übertrifft dieser vollständige Satz – Subjekt und Prädikat – den aus einem Wort bestehenden Ausruf “Igitt!” quasi um das Doppelte an Komplexität und Eloquenz.
Nach wenigen Minuten, die ich Luft fächelnd und schwitzend (habe ich das schon erwähnt?) in meinem Seminarraum zugebracht habe, weiß ich, wie sich Gemüse im Dampfkochtopf fühlt. Augenblicklich empfinde ich Mitleid.
Während ich versuche, mich auf die Ausführungen des Dozenten zu konzentrieren, erfüllt ein neuer, alles andere verdrängende Gedanke alle Regionen meines Gehirns ohne Ausnahme. Er ist kurz, prägnant und sogar lautmalerisch, was bei dieser Hitze eine außerordentliche Leistung darstellt:
“Tropf, tropf …”
04.07.2010
Hitze
Schweiß dringt aus jeder Pore
Ein Tropfen rinnt
Über meine Haut
Hinab Hinab
- Platsch
29.06.2010
Licht strahlt, leuchtet, erhellt Räume – wir empfinden es als positiv. Sonnenschein macht uns fröhlich, Helligkeit finden wir angenehm.
In der Literatur entspricht das Licht oft dem Guten, wohingegen Schatten oder Dunkelheit meist das Böse darstellen. Ein Schatten legt sich über das Land, man fristet sein Dasein im Schatten während andere im Licht wandeln.
Eine gängige, altbekannte Metapher. Die Antithese von Licht und Schatten.
Aber Licht ist nicht nur gut und Schatten nicht nur böse.
Licht kann zu grell sein, kalt, kann uns blenden, oder eine romantische Stimmung zerstören. Schatten kann eine kühle Erlösung sein, wenn man aus der grellen Sonne flüchten möchte. Uns Erfrischung verschaffen.
Zwei Seiten einer Medaille.
Licht und Schatten eben …
24.06.2010
Letztens habe ich über eine sehr alte Metapher und ihre Verwendung nachgedacht. An letzterer habe ich ein wenig gezweifelt, ob sie immer so sinnvoll ist.
Ich werde euch allerdings noch nicht verraten, welche Metapher ich meine, sondern im stillen Kämmerchen darüber grübeln, wie man das am besten in Worte fassen kann. Wenn das geglückt ist, dürft ihr es dann auch lesen.
14.06.2010
Mir ist noch kein kleines putziges Sonnengedicht eingefallen. Liegt möglicherweise daran, dass die Sonne gerade nicht scheint. Oder dass das Wetter generell nicht das prickelndste ist. Ohne das richtige Sommerfeeling kann ich auch kein Sonnengedicht schreiben.
Also, alle mal um besseres Wetter bitten, wenn ihr hier was neues lesen wollt.
12.06.2010
Ich habe heute über eine Analogie nachgedacht.
Eigentlich wäre es doch toll, ein Gegengedicht zum kleinen, putzigen Regengedicht zu schreiben, quasi ein kleines, putziges Sonnengedicht. Ich muss mich nur lange genug zum Lernen in die Unibib setzen, dann fällt mir bestimmt etwas ein.
31.05.2010
Hier kommt – mit ein paar Tagen Verspätung – das kleine putzige Regengedicht, das ich euch versprochen habe. Ich hoffe einfach mal, dass ihr jetzt nichts tiefsinniges erwartet, dann werdet ihr nämlich enttäuscht.
*******************************************************************************
Plitsch, platsch
Regen fällt
Auf den Boden
Trips, traps
Regen tropft
Auf die Fensterbank
Plink, plonk
Regen klopft gegen das Fenster
Ein Tropfen rinnt
Die Scheibe hinab
lautlos
- Administrativ (10)
- Alltägliches (188)
- Anfänge des Schreibens (5)
- Blogjulklapp (4)
- Kurzgeschichten (11)
- Lyrisches (15)
- Privates (20)
- Schreibratgeber (4)
- Stöckchen (2)
- Uni (37)
- Wortschatzkiste (6)
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- * RSS Feed
- Cabezudo
- Coralie's Parfumsammlung
- Das Wolfskind
- Die Eichenburger Tageschronik
- DigiTalks kleine DigitalWelt
- Fantasy Forum
- Federfeuer
- Fränkische Burgen
- Fuchsis Funnys
- Grenzgedanken
- HappyKerky International
- Her-Life
- Kat’s Tree
- Konna's Gedankendeponie
- Kopfbeben
- La Cour des Miracles
- PC-Support