Die Normseite

Die Normseite ist eine Hilfsgröße, mit der man den Umfang eines Manuskripts abschätzen kann. Im Literaturbetrieb, Journalismus und in der Werbebranche dient diese als eine mögliche Berechnungsgrundlage für das Honorar von Autoren, Journalisten, Textern, Übersetzern oder Lektoren.

[Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Normseite]

Wer sich nicht selbst damit herumärgern möchte, in seinem Textverarbeitungsprogramm die korrekte Normseite einzustellen, der findet auf www.literaturcafe.de Hilfe: Normseite Hier wird nicht nur genau erklärt, was man sich unter dem Begriff vorzustellen hat, sondern es gibt auch Vorlagen für verschiedene Textverarbeitungsprogramme, mit denen man ganz einfach am eigenen PC arbeiten kann.

Viel Spaß beim Schreiben! 🙂

Mary Shelley: Frankenstein

Ein Klassiker. Jeder weiß ungefähr, worum es geht, kennt die alten Filme oder zumindest Ausschnitte davon und ist sich sicher, dass es sich um eine Horrorgeschichte handelt.

Ich sage, nein, es ist kein Horrorroman. Ich behaupte, es geht nicht darum, beim Lesen ein wohliges Schaudern zu empfinden und sich angenehm zu gruseln, sondern um ethische Fragen, die auch heute noch aktuell sind. Frankenstein erschafft sein Monster (wretch im Englischen), ohne sich vorher Gedanken darüber zu machen, was mit dem Wesen geschieht, sollte es wirklich leben. Er lässt das Wesen allein in einer Welt, die ihm fremd und nicht wohlgesonnen ist, empfindet sogar Abscheu vor dem, das er geschaffen hat. Aus einem wissenschaftlichen Experiment wurde eine Kreatur, die denkt und fühlt. Der Wissenschaftler Frankenstein hat wahrscheinlich nur die Möglichkeit, Leben zu schaffen, gesehen, sich aber keine Gedanken über die Konsequenzen gemacht. Er war mit dem realen Wesen überfordert und hat sich seiner Verantwortung entzogen. Es dürfte ein leichtes sein, dies auf die heutige Wissenschaft zu beziehen.

Somit war das Verhalten Frankensteins auch das, was mich am meisten zum Grübeln angeregt hat. Teilweise kam er mir dumm und naiv vor, aber auch verantwortlungslos. Ein Wissenschaftler, der wissen und forschen möchte, es aber nicht schafft, über den Tellerrand seiner Gedanken zu blicken. Jemand, der erst handelt, bevor er denkt und nicht wirklich über seine Position in der ganzen Situation nachdenkt. Für mein Empfinden hat Frankenstein bemerkenswert selten über sein eigenes Verhalten reflektiert, aber viel über sein Leiden gejammert.

Das fand ich viel gruseliger als das Monster selbst.

Sammelsurium

Die Kurzgeschichte, zu der ich in Cornwall inspiriert wurde, ist noch nicht geschrieben. Sie bleibt in meinem Kopf zwecks späterer Verwendung.

Bisher habe ich die Herbstferien dazu genutzt, mich schreiberisch im Horror-/Schauerbereich zu bewegen. Enstanden ist eine ca. 5 Seiten lange Kurzgeschichte zum Thema „Horror bei Nacht“, die für eine Ausschreibung des Alea Libris Verlags gedacht ist.

Leider habe ich von den letzten Ausschreibungen, an denen ich teilgenommen habe, keine positive Rückmeldung bekommen. 🙁 Man kann ja leider nicht immer gewinnen …

Passend zu meiner neuen Kurzgeschichte habe ich mich letztens der Lektüre von Mary Shelleys zeitlosem Klassiker Frankenstein or The Modern Prometheus gewidmet. Hierzu werden in Kürze noch einige Gedanken folgen.

Außerdem läuft gerade die Frankfurter Buchmesse, von der ich mir auch noch einige neue Impulse erhoffe.

Mein literarischer Charakter

Wer von uns wollte nicht schon immer mal wissen, welchem literarischem Charakter er entspricht? Abebooks.com hat hierzu einen (englischen) Test online stehen, natürlich nicht ganz ernst gemeint. 😉
Ich würde laut diesem Test Eowyn aus dem Herr der Ringe entsprechen, was ich eigentlich ganz gut finde, konnte ich mich doch schon immer mit ihr identifizieren. 😉

Viel Spaß beim selbst ausprobieren!

Nach der Sommerpause

Nach einer ca. eineinhalb monatigen Pause melde auch ich mich wieder zurück. Der Sommer ist vorbei, der Herbst erhält Einzug und alle kehren hoffentlich gut erholt aus dem Urlaub heim.

Ich muss gestehen, dass ich während den Wochen der großen Hitze ziemlich faul war und nicht viel getan habe. Gelesen habe ich im Sommer einiges, geschrieben aber erst wieder letztes Wochenende. Die Kurzgeschichte, die dabei entstanden ist, ist für den Walter-Serner-Preis 2013 gedacht. Sie wartet nur noch auf eine finale Überarbeitung, bevor ich sie auf ihre postalische Reise schicken werde. Dann heißt es abwarten. 😉

Das System

Es gibt zwar auch einen Psychothriller mit eben diesem Namen (von Karl OIsberg, falls jemand fragt), aber um den soll es hier nicht gehen. Vielmehr habe ich selbst ein neues System etabliert: Ich habe mich die letzten Tage der Neu-Sortierung meines Bücherregals gewidmet. Das war dringend notwendig, denn es gab hier überhaupt keine Ordnung mehr, seit der Liebste und ich unsere Bücher zusammengeführt hatten. Leider ist mir jetzt wieder einmal deutlich bewusst geworden, wie viele Bücher wir haben und wie viele ich davon noch nicht gelesen habe …

Das lief ja wohl mal sowas von schief …!

Mein Freund und ich betraten am Wochenende einen Buchladen in der festen Überzeugung, dort mal ein bisschen stöbern zu wollen ohne etwas zu kaufen; schließlich haben wir schon so viele Bücher und einen riesigen SUB außerdem. Wir sind ja vernünftig.

So oder ähnlich hatten wir es vorgehabt. Es hat natürlich nicht funktioniert. Wir sind ziemlich viel später mit 6 Büchern wieder hinausmarschiert …

Wahrscheinlich dürfen wir noch zufrieden sein, dass es nicht mehr Bücher waren …

Ich wollte keine Bücher kaufen!

Mein SUB (Stapel ungelesener Bücher) ist ziemlich groß. Aus diesem Grund habe ich mich in letzter Zeit sehr mit Buchkäufen zurückgehalten. SUB abbauen, hieß die Devise. Hat die letzten Wochen auch ganz gut funktioniert. Endlich habe ich mal mehr Zeit zum Lesen, also habe ich mich daran gemacht, den SUB zu dezimieren. Dann hatte ich Geburtstag, letzte Woche. Und was tun die Leute? Schenken mir Buchgutscheine! Zerstören meine Taktik!

Ich habe also jetzt drei neue Bücher hier liegen, die auch mal gelesen werden wollen. Der SUB hat sich also spontan wieder vergrößert. So wird das nie was.

Bücherschwemme

Wer gerne liest, hat entweder einen Bibliotheksausweis, den er oder sie exzessiv nutzt, oder ein vollgestopftes Bücherregal.

Ich selbst gehöre zu letzteren, da ich meine Bücher gerne besitze. Ich mag es, sie neu zu kaufen (der Geruch!), zu lesen und dann in mein Regal einzusortieren. Manchmal stehe ich dann einfach nur davor und bewundere meine Bücher (vielleicht etwas seltsam). Außerdem mag ich es, mich in Räumen aufzuhalten, in denen es Bücher gibt; da fühle ich mich im Normalfall gleich richtig wohl. Deshalb mag ich auch unser Wohnzimmer mit dem großen Regal und den vielen Büchern. Leider zu viele für das große Regal, oder trotz allem noch zu wenig Regal für die vielen Bücher (Ansichtssache). Ganz schrecklich ist auch, dass in besagtem Regal im Moment Chaos herrscht. Weder sind die Bücher irgendwie sortiert (argh!), noch stehen Serien beieinander (Hilfe!) und viele Bücher liegen einfach irgendwie kreuz und quer auf den Regalbrettern, weil wir dringend noch ein neues Regal kaufen müssen …

Dabei haben wir gar nicht so viele Bücher. Nur etwas mehr als 1000. Bekannte haben ca. 13000. Wieviele Regalmeter braucht man da?