John Green: The fault in our stars

Reading Challenge 2015 – Kategorie: a book that became a movie

John Greens Roman (dt. Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter) um zwei krebskranke Jugendliche, die sich ineinander verlieben, wurde letztes Jahr zu einem sehr erfolgreichen Film gemacht. Gerade bei Jugendlichen ist der Roman ziemlich beliebt und auch sehr bekannt.

Ich persönlich fand das Buch sehr gut und sehr ergreifend. Auch wenn ich irgendwann beim Lesen das Ende vorausgeahnt hatte, war es doch nicht weniger bewegend.

Die englische Originalversion ist gut zu lesen, auch für Jugendliche, da der Schreibstil nicht zu simpel, aber auch nicht zu anspruchsvoll ist.

Allerdings konnte ich mich noch nicht dazu überwinden, den Film zu sehen; nicht aus der Angst heraus, ihn schlecht zu finden, sondern eher aus dem Wissen heraus, dass ich ihn wahrscheinlich auch sehr ergreifend finden würde, sollte er nur einigermaßen gut sein.

 

Tom Holt: Doughnut

Reading Challenge 2015 – Kategorie: a book with a one-word title

Auf den Punkt gebracht: Dieses Buch ist bekloppt. Wer schon einmal ein Buch von Tom Holt gelesen hat, wird wissen, wovon ich spreche.

In Doughnut geht es um Physik, mysteriöse Ereignisse, skurrile, teils bösartige Charaktere und natürlich Doughnuts. Sie spielen eine elementare Rolle bei der Entwicklung der (komplexen) Handlung, die man nicht wirklich beschreiben kann, weshalb ich es auch gar nicht erst versuche.

Der Klappentext lockt den Leser mit folgender Aussage:
„The doughnut is a thing of beauty. A circle of fried, doughy perfection. A source of comfort in trying times, perhaps. For Theo Bernstein it is far, far more.“

Wer einen Sinn für makaberen Humor hat und ungewöhnliche Stories liebt, der ist hier richtig. Wer gerne vorhersagbare Geschichten mag, sollte von Doughnut lieber die Finger lassen.

Lori Nelson Spielman: Demain est un autre jour

Reading Challenge 2015 – Kategorie: A book that was originally written in a different language

Ich weiß, ich hätte einfach die deutsche Übersetzung eines fremdsprachigen Buches nehmen können, aber das wäre ja langweilig gewesen.
Der Roman von Lori Nelson Spielman, den ich auf französisch gelesen habe, trägt den englischen Originaltitel „The Life List“ und den deutschen Titel „Morgen kommt ein neuer Himmel“. Generell würde ich das Buch in die Kategorie Frauenroman einordnen, allerdings in die nicht allzu platte Sparte.

Die Handlung des Romans ist erfrischend anders: Brett, eine Mittdreißigerin, rechnet fest damit, dass die Leitung des Familienunternehmens von ihrer verstorbenen Mutter auf sie übergeht. Dies ist – zu ihrer Enttäusschung – leider nicht der Fall. Stattdessen muss sie die Lebensziele erfüllen, die sie als 14jährige in einer Liste festgehalten hat, die ihre Mutter bis zu ihrem Tod aufbewahrt hat. Erfüllt sie all diese Ziele nicht, erhält Brett ihr Erbe nicht. Leider passen viele ihrer damaligen Lebensträume nicht mehr zu ihrem aktuellen Lebensstil …

Im Großen und Ganzen behandelt der Roman die Frage nach dem „Wer bin ich eigentlich und wie möchte ich mein Leben gestalten? Bin ich glücklich damit, wie es jetzt ist?“
Das Buch ist gut zu lesen und bietet interessante Handlungsstränge. Leider werden am Ende nicht alle zu Beginn aufgeworfenen Fragen beantwortet, was mich doch etwas gestört hat.

 

Elisabeth Tova Bailey: Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

Reading Challenge 2015 – Kategorie: A book based on a true story

Die Autorin schreibt über eine Zeit in ihrem Leben, die von einer belastenden Krankheit  geprägt war. Ablenkung verschaffte ihr eine Schnecke, die zusammen mit einem Blumentopf in ihre Wohnung kam. Sie beschreibt detailreich und nachdenklich, wie sie die langen Monate ihrer Krankheit in Gesellschaft ihrer kleinen Hausgenossin erlebt hat.

Klingt langweilig? Ist es keineswegs.
Ungewöhnlich? Das sicherlich.

Ich habe dieses Buch (engl. Originaltitel: The sound of a wild snail eating) sehr gerne gelesen. Es beschäftigt sich mit den kleinen Dingen des Lebens, die einem erst auffallen, wenn man gezwungenermaßen innehalten muss, Dinge, die man in der Hektik des Alltags übersieht. Völlig auf sich selbst zurück geworfen, entdeckt die Autorin die Welt der Schnecken, die so anders ist als unsere.
Wer von seinen Büchern einen ausgearbeiteten Plot sowie Action und viel Spannung erwartet, dem sei hiervon abgeraten. Wer die Natur und persönliche Beobachtungen schätzt, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.

Auf der Homepage der Autorin gibt es noch mehr Wissenswertes rund um ihr Buch und Schnecken im Allgemeinen.

 

Reading Challenge 2015 – Update

Zu Beginn des Jahres habe ich hier über die aktuelle Reading Challenge berichtet. Jetzt haben wir August und ich zweifle etwas daran, die Challenge erfolgreich zu beenden. 😉

Ich versuche, für jede Kategorie ein Buch zu lesen und nicht mit einem Buch verschiedene Kategorien abzuhaken.

Meine bisher gelesenen Bücher der Reading Challenge

Meine bisher gelesenen Bücher der Reading Challenge

Auch wenn das Jahr noch nicht zu Ende ist, werde ich mich schon einmal daran machen, euch die Bücher, die ich bisher gelesen habe, vorzustellen. Vielleicht findet ja der eine oder andere eine Leseinspiration. 🙂

Camp NaNoWriMo

Es ist wieder soweit: Im April startet wieder einmal das Camp NaNoWriMo für alle Schreiberlinge. Vom Prinzip her funktioniert es ähnlich wie der alljährliche NaNoWriMo im November, mit dem Unterschied, dass man seinen Wordcount selbst festlegen kann. Da ich jetzt schon weiß, dass mein April vollgestopft sein wird, habe ich meine zu erreichende Wortzahl ganz bescheiden auf 10 000 festgesetzt, nicht auf 50 000, was ja der Ziel-Wordcount im November ist. Ich muss also jeden Tag nur 333 Wörter schreiben, um mein gesetztes Ziel zu erreichen, was eigentlich nicht besonders viel ist. Trotzdem wird es mich in meinem Projekt (dasselbe wie im November, ist ja noch nicht fertig) hoffentlich weiterbringen.

Auf einen schreiberisch-geschäftigen April! 🙂

Horror in verdaulichen Mengen

Für die tägliche, kleine Dosis Horror (oder einfach nur, weil Listen toll sind) kommen hier die 33 der unheimlichsten Zitate der Literatur (wenn man Buzzfeed glauben darf):

33 of the creepiest lines in literature

Der unbedarfte Leser, der sich bisher von Horror-Romanen fernhielt, kann so entweder in das gruselige Genre hineinschnuppern oder es für alle Zeiten verwerfen. *hüstel*

Für alle Krimileser

Wer ab und an gerne mal bei einem spannenden Mordfall mitfiebert, dem sei die monatliche Krimi-Empfehlung von ZeitOnline ans Herz gelegt. Jeden ersten Donnerstag im Monat gibt es eine Liste mit den 10 besten Krimis, so zum Beispiel auch schon für Januar: Bestenliste Januar 2015.

Auch die Bestenliste 2014, ein Rückblick auf die Krimis des vergangenen Jahres, findet sich online.

Viel Spaß beim mörderischen Lesevergnügen!

NaNoWriMo 2014

Zum allerersten Mal finde ich die Zeit, am National Novel Writing Month teilzunehmen. Hat ein bisschen gedauert, bis ich mich auch wirklich dazu durchgerungen hatte, aber seit ich jetzt am Schreiben bin, habe ich ziemlich viel Spaß. 😀

Für alle, die es nicht kennen: Ziel des NaNoWriMo ist es, einen Roman mit 50000 Wörtern in 30 Tagen abzuschließen. Wahrscheinlich hat man dafür den November gewählt, weil das Wetter sowieso so bescheiden ist. 😉

Bis jetzt bin ich worttechnisch im Soll und habe jeden Tag geschrieben. Ich bin gespannt, ob das so bleibt und ob ich es auch wirklich schaffe.

Der Roman, den ich mich entschieden habe, zu schreiben, ist ein Projekt, das ich seit mindestens 10 Jahren in meinem Köpfchen herum trage, aber nie aufs Papier gebracht habe. Fantasy übrigens, was ich auch schon lange nicht mehr geschrieben, sondern immer nur gelesen habe.

Sammelsurium

Die Kurzgeschichte, zu der ich in Cornwall inspiriert wurde, ist noch nicht geschrieben. Sie bleibt in meinem Kopf zwecks späterer Verwendung.

Bisher habe ich die Herbstferien dazu genutzt, mich schreiberisch im Horror-/Schauerbereich zu bewegen. Enstanden ist eine ca. 5 Seiten lange Kurzgeschichte zum Thema „Horror bei Nacht“, die für eine Ausschreibung des Alea Libris Verlags gedacht ist.

Leider habe ich von den letzten Ausschreibungen, an denen ich teilgenommen habe, keine positive Rückmeldung bekommen. 🙁 Man kann ja leider nicht immer gewinnen …

Passend zu meiner neuen Kurzgeschichte habe ich mich letztens der Lektüre von Mary Shelleys zeitlosem Klassiker Frankenstein or The Modern Prometheus gewidmet. Hierzu werden in Kürze noch einige Gedanken folgen.

Außerdem läuft gerade die Frankfurter Buchmesse, von der ich mir auch noch einige neue Impulse erhoffe.