#18für2018

Gestern bin ich zufällig auf die Aktion #18für2018 gestoßen und sofort der Versuchung erlegen, mitzumachen. Wie der Name schon andeutet, geht es darum, sich 18 Bücher auszusuchen, die man im neuen Jahr unbedingt lesen möchte.

Die letzte Viertelstunde habe ich also suchenderweise vor meinem Bücherregal verbracht, um 18 Bücher zu finden, die ich schon immer mal lesen wollte … Die Liste, die sich dabei ergeben hat, ist von den Genres her sehr gemischt, da ich beim Lesen immer Abwechslung brauche. Auch englische und französische Ausgaben sind dabei. Manch älteres Werk findet sich auch darunter, da ich einfach nicht zu den Lesern gehöre, die ihr Augenmerk hauptsächlich auf Neuerscheinungen legen.

Vielleicht lässt sich ja jemand von dem einen oder anderen Titel inspirieren!

  • Eduardo Jáuregui: Gespräche mit meiner Katze
  • Mercè Rodoreda: Der Garten über dem Meer
  • Tony Hawks: Once upon a time in the West country …
  • Sabine Städing: Johnny Sinclair
  • Janika Hoffmann: Drachenkralle – die Klaue des Morero
  • Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes
  • Barbara Constantine: Et puis, Paulette …
  • Truman Capote: Breakfast at Tiffany‘s
  • Truman Capote: Summer Crossing
  • Markus Walther: Der Letzte beißt die Hunde
  • Tad Williams: Traumjäger und Goldpfote
  • Jonas Jonasson: Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind
  • Jonas Jonasson: Die Analphabetin, die rechnen konnte
  • Robin Sloan: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra
  • Lois Lowry: The Giver
  • Lois Lowry: Gathering Blue
  • Lois Lowry: Messenger
  • Lois Lowry: Son

Bubenreuther Literaturwettbewerb 2017

Ende letzter Woche bekam ich eine E-Mail mit froher Botschaft:
Ich hatte mit einer Kurzgeschichte (‚Marianne‘) beim Bubenreuther Literaturwettbewerb 2017 teilgenommen. Auch wenn meine Geschichte nicht unter den 5 Siegergeschichten zu finden ist, wurde sie doch in die Anthologie mit den besten Beiträgen des Wettbewerbs aufgenommen.

Falls jemand also Interesse an einer Kurzgeschichten-Anthologie haben sollte, kann er oder sie das Buch entweder direkt beim Verlag oder auf Amazon bestellen.

Kindheitserinnerungen, Teil II

Gestern schrieb ich ja bereits über literarische Kindheitserinnerungen der gruseligen Sorte – heute habe ich noch zwei weitere in petto.

Nicht nur gruselig sondern auch lustig fand ich als Kind die vierbändige Reihe um den dicken Benjamin von Sibylle Durian (Kinderbuchverlag Berlin, erschienen ab 1990). Benjamin ist ein unbeholfener, ziemlich kurzsichtiger Vampir-Junge, der sich ausgerechnet mit Laura, einer Nachfahrin des berühmten Abraham van Helsing, anfreundet …

Als ich schon etwas älter war, irgendwo im gefürchteten Teenager-Alter, startete der Arena Verlag die „Grusel & Co – der Club“ Reihe. Verschiedene schaurige Bücher von verschiedenen Autoren wurden hier veröffentlicht. Besonders beeindruckend fand ich damals Der Dämon aus Eis vom niederländischen Schriftsteller Tais Teng.
Der seit Jahrhunderten gefangene Dämon Teinashu (alles andere als ein freundlicher Geselle) versucht, in die Welt der Menschen zurückzukehren und nur das Mädchen Corinna kann ihn aufhalten…

Manchmal macht es ja auch Spaß, alte Kinderbücher wieder mal zu lesen …

Kindheitserinnerungen, Teil I

Angeregt durch meine herbstlichen Leseempfehlungen, habe ich vor zwei Tagen das  Regal mit meinen Kinderbüchern durchstöbert. Mir war nämlich eingefallen, dass ich vor allem als Kind gerne Schauergeschichten gelesen habe (danach konnte ich zwar nachts nicht schlafen vor Angst, aber egal) – nur, welche Bücher waren das denn genau gewesen?

Unglaublich unheimlich fand ich damals Hände weg vom Spukpaket! von Nigel Hinton (1994 im dtv junior Verlag erschienen). Ich kann mich nicht mehr an Details erinnern, aber wohl noch daran, dass ich mich nach der Lektüre des Buches unglaublich bedroht und beobachtet gefühlt habe, so wie das Mädchen in der Geschichte. Nicht ganz unschuldig daran waren Tiere wie Raben und Katzen, die das mit dem Beobachten zumindest im Buch ziemlich gut hinbekommen.

Lange bevor sie mit Tintenherz berühmt wurde, hat Cornelia Funke die Gespensterjäger-Reihe (ab 1993 im Loewe Verlag erschienen) veröffentlicht. Die Bücher, die sich um den Jungen Tom, die Gespensterjägerin Hedwig Kümmelsaft (eine Freundin von Toms Oma) und den harmlosen Geist Hugo drehen, waren für mich als Kind eine wunderbare Mischung zwischen humorvoll und gruselig. Bei ihren Abenteuern begegnen den drei Hauptfiguren die unterschiedlichsten Geister – man lernt also für den Ernstfall sogar noch was …

Lustig fand ich auch immer Der letzte Vampir von Willis Hall (1983 im Dressler Verlag erschienen). Graf Alucard (der letzte Vampir) ist Nachfahre des berühmten Grafen Dracula und findet Blutorangen viel besser als alles andere …

 

Herbstliche Leseempfehlungen, Teil II

Für all diejenigen, die im Herbst eher melancholisch werden, als sich gruseln möchten, habe ich heute zwei Leseempfehlungen, die nachdenklich stimmen und mit leisen Tönen daherkommen:

  1. Ich sehe was, was du nicht siehst von Birgit Vanderbeke. Eine poetische Erzählung über das Glück und die kleinen Dinge des Lebens.
  2. Montags sind die Eichhörnchen traurig von Katherine Pancol. Der dritte Teil einer Trilogie von Katherine Pancol. Mehrere Schicksale werden über einige Jahre hinweg begleitet und wenden sich zum Guten oder Schlechten.

Meine letzte Empfehlung, die überhaupt nicht zu den beiden oben genannten Titeln passt, ist der allseits bekannte Fantasy-Klassiker Der Hobbit von J.R.R. Tolkien. Warum? werden sich sicherlich manche fragen. Der Grund ist sehr persönlicher Natur: Regelmäßig bekomme ich im Herbst unglaubliches Fernweh, viel mehr als im Sommer. Was liegt also näher, als eine Geschichte über eine abenteuerliche Reise zu lesen …
Wer mehr Zeit hat, kann sich in dem Zuge natürlich auch noch den Herr der Ringe zu Gemüte führen …

Herbstliche Leseempfehlungen, Teil I

Der Herbst ist bekanntermaßen oft eine recht trübe Jahreszeit: Tiefhängende Wolken, wenig Sonne, viel Wind und Regen, dichter Bodennebel, von den Bäumen fallendes Laub …
Vielen Menschen erscheinen vor allem Oktober und November als wenig reizvolle Monate, dabei eignen sie sich doch hervorragend, es sich nach einem Herbststpaziergang mit Buch, Decke und Tee auf dem Sofa bequem zu machen. Theoretisch hat man bei seiner Lektüre natürlich freie Auswahl, doch gibt es sicherlich Bücher, die besser als andere zu grauen Herbsttagen passen.

In Anbetracht der Tatsache, dass in wenigen Tagen schon Halloween ist, habe ich mich heute für einige schaurige Leseempfehlungen entschieden:

  1. Shining von Stephen King. Ein Klassiker, der dank seiner klaustrophobischen Atmosphäre und der unterschwelligen Bedrohung, die im Laufe des Romans immer schlimmer wird, nichts von seiner Faszination verliert.
  2. Geisterlicht von Marion Zimmer Bradley. Ein Roman um eine okkulte Sekte und parapsychologische Phänomene.
  3. Der Gesang der Klinge von Marcus Sedgwick. Ein Roman, der im alten Osteuropa spielt und sich mit dem traditionellen Vampirmythos auseinandersetzt. Glitzernde Blutsauger sucht man hier vergeblich.

Viel Spaß beim Gruseln!

Bücher und so …

Während mein Mann immer noch mit Begeisterung die Amizaras-Chronik liest, bin ich mit anderen Büchern beschäftigt.

Die letzten zwei Bücher, die ich gelesen habe, sind Aera von Markus Heitz und Die Buchwanderer von Britta Röder. Aera ist sehr spannend und actionreich erzählt, mit einem sehr coolen Hauptcharakter, hat aber leider einen Schluss, der einige Fragen offen lässt, was mich etwas verzweifelt zurückgelassen hat. Die Buchwanderer, deutlich schmaler als Aera, ist eine langsame, teilweise poetische Erzählung, die sich mit der Liebe und dem Schreiben auseinandersetzt und die mir sehr gut gefallen hat.

Meine aktuelle Lektüre ist ein Steampunk-Roman von Katharina Fiona Bode, genau wie Die Buchwanderer auf der Phantastika erworben: Erasmus Emmerich und die Maskerade der Madame Mallarmé. Bisher habe ich die beiden Kurzgeschichten gelesen, die vor der Romanhandlung spielen und im Buch enthalten sind. Die eigenwilligen Charaktere fand ich bisher schon ziemlich spannend und bin neugierig, was der Roman an Überraschungen und Einfällen bereithält.

Außerdem haben es noch vier weitere Bücher in unser Bücherregal geschafft; angeregt zu ihrem Kauf wurden wir auch durch die Phantastika:

 

Aktuelle Projekte

Falls sich irgendjemand die Frage stellen sollte (*hüstel*), ob ich gerade aktuell etwas schreibe, kann ich sagen: ja, tue ich. Ich habe derzeit sogar mehrere Projekte am Köcheln:

  • eine Kurzgeschichte für eine Ausschreibung
  • Roman 1: wird gerade überarbeitet. Ein Ende braucht er auch noch.
  • Roman 2: gerade begonnen. Könnte mein neuer NaNoWriMo-Roman werden.

Außerdem ist mir eingefallen, dass ich noch diverse Textfetzen zu anderen Projekten auf meiner Festplatte liegen habe, teilweise schon seit Jahren, an denen man irgendwann auch einmal wieder arbeiten könnte. Das werde ich mir aber alles für später aufheben, denn man soll ja bekanntlich nicht auf allzu vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Drei reichen für’s Erste. 😉

Die Amizaras-Chronik

Letzte Woche brachte uns der Postbote, worauf mein Mann sich schon tagelang gefreut hatte: Das Päckchen mit der auf der Phantastika georderten Amizaras-Chronik.

Von innen noch attraktiver als von außen, bestückt mit Bildern und Rätseln, gedruckt auf dickem, grauem Papier, reizten die Bücher meinen Mann natürlich sehr. Logischerweise fing er dann auch gleich an, den ersten Band zu lesen. Besonders faszinierend findet er wohl die (Leit-)Gedanken (des Autors?), die jedes Kapitel einleiten und von denen er mir schon einige vorgelesen hat.

Der allererste Spruch hat mich gleich besonders beeindruckt, weshalb ich mir erlaube, ihn hier zu zitieren:
„Willst du die Welt verstehen, musst du die dunkle Seite der Schöpfung kennen.“

Düster. Böse. Aber meiner Meinung nach durchaus richtig. Erst wenn ich mich mit den Abgründen der menschlichen Seele, ihren dunklen Gedanken und Beweggründen auseinandergesetzt habe, kann ich wirklich verstehen, was andere umtreibt und warum sie handeln, wie sie handeln. Erst wenn ich die Schattenseiten des Daseins gesehen habe, habe ich ein (halbwegs) vollständiges Bild von der Welt, in der ich lebe – es ist eben nicht immer als bunt, fröhlich und eitel Sonnenschein.
Allerdings ist auch nachvollziehbar, dass manch einer vielleicht lieber darauf verzichtet, zu verstehen – zugunsten seines Seelenfriedens.

 

Phantastika 2017 – Special

Ich kann es ja nicht lassen und muss noch ein (fotolastiges) Phantastika-Special posten, und zwar über die Doctor Who-Ausstellung, die in einem der Räume aufgebaut war.

Cybermen

Ood – im Hintergrund der Moxx of Balhoon

K9

Don’t blink – Der Gatte mit den Weeping Angels

*Tardis whoosing* – nur die Daleks nerven …