Lesen und Essen

Ich gebe es zu: ich lese oft während des Essens, vor allem, wenn ich dabei keine Gesellschaft habe. Ernährungswissenschaftler raten aus nachvollziehbaren Gründen davon ab, ich rate trotzdem dazu, es zu tun: 😉

  1. Man beschäftigt den Kopf und langweilt sich nicht.
  2. Man muss keine weiße Wand anstarren, während man monoton vor sich hin kaut.
  3. Man fühlt sich nicht einsam und verfällt somit auch nicht in Depressionen …
  4. Man kann mal für ein paar Minuten geistig abschalten.
  5. Man schafft es endlich, mit den angefangenen Büchern weiter zukommen, auch wenn man sonst wenig bis gar keine Zeit zum Lesen hat.

Ich habe – trotz chronischen Zeitmangels – in letzter Zeit einige Bücher gelesen, eben weil ich meine Essenszeit produktiv genutzt habe. 😉

Reflections on Austen

Schon wieder Jane Austen. Sagen wir, es bietet sich thematisch gerade an. 😉

In dem gleichnamigen Video, das allerdings nur auf Englisch verfügbar ist, erklärt die amerikanische Schriftstellerin Fran Lebowitz, weshalb die Bücher von Jane Austen – ihrer Meinung nach – aus den falschen Gründen so beliebt sind.

Lassen wir sie jedoch selbst zu Wort kommen, bevor ich hier lang herum rede. 😉

Für alle Fans von Jane Austen

Um bei den Klassikern zu bleiben:
Ich habe etwas gefunden, das vielleicht für Fans von Jane Austen interessant sein könnte: Death comes to Pemberley. Allem Anschein nach ein Kriminalroman, der auf der Geschichte von Pride and Prejudice basiert, hier als netter Trailer präsentiert.
Das Buch findet sich auch bei Amazon, allerdings sind die Rezensionen zwiespältig.

It’s up to you to make up your mind. 😉

 

 

Klassiker der Weltliteratur

Klassiker der Weltliteratur – das klingt nach altmodisch aussehenden Taschenbüchern, die man in der Schule lesen muss aber nicht will, und die schon alt waren, bevor man überhaupt auf der Welt war. Das klingt nach der Ecke im Buchladen, in der sich nie jemand aufhält.

Nichtsdestotrotz kenne ich mittlerweile viele Menschen, die diese Bücher freiwillig, ja sogar gerne lesen. Was für manche unverständlich ist, ist für andere kultureller Genuss. Ein Argument gegen die betagten Klassiker, das ich sehr oft höre, ist folgendes: „Warum sollte ich das lesen? Das ist so alt und überhaupt nicht mehr zeitgemäß, das betrifft mich doch alles gar nicht mehr.“
Stimmt. Trotzdem: Na und? Ist nur das Neue interessant? Kann man aus dem Alten nichts lernen? Ist es nicht vielleicht auch mal interessant, die Sprache früherer Zeiten kennenzulernen, die Denkweise der Menschen damals zu erleben, einen Hauch dieser vergangenen Zeit zu spüren?
Und ändern sich gewisse menschliche Eigenschaften denn überhaupt? Gibt es nicht Themen, die immer aktuell sein werden?

Ich lese gerne Klassiker. Ich bin der Meinung, ein richtig gutes literarisches Werk wird nicht alt, außer vielleicht an Jahren.

Aber wird nicht auch guter Wein mit den Jahren immer besser?

Relaunch!

Nachdem ich vor einiger Zeit aus mehreren Gründen meinen alten Blog vom Netz nehmen musste, findet heute endlich der Relaunch statt. 🙂

Wieder wird es um das Schreiben gehen, um Bücher und Texte, kurz, um alles, was mit Literatur zu tun hat. Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen und kann nur noch sagen:
Willkommen auf Haramis‘ Schreiben-Welt 2.0!