Happy Birthday, Will!

Ich muss mich schämen, dass ich das gestern vergessen habe: gestern war der (wahrscheinliche) Geburtstag William Shakespeares. Genau kennen wir seinen Geburtstag ja nicht, sondern nur seinen Tauftag am 26.04.1564. Allerdings war es damals in England Usus, neugeborene Kinder 2 bis 3 Tage nach der Geburt schon taufen zu lassen, weshalb der 23.04. als Geburtstag Shakespeares ziemlich wahrscheinlich ist. Selbiger Tag war 1616 dann übrigens auch sein Todestag, aber wer wird schon gern daran erinnert? Geburtstag feiern macht doch viel mehr Spaß!
In diesem Sinne:

Happy Birthday, Will!

Über das Schreiben von Kurztexten V

Ich persönlich schreibe sehr gerne Kurztexte: man kann herrlich pointiert, in wenigen Worten etwas ausdrucken. Wie wir alle wissen, liegt die Schwierigkeit hierbei darin, auch wirklich die richtigen Wörter zu treffen; keine leichte Aufgabe.

Nichtsdestotrotz empfinde ich es immer als Herausforderung, in wenigen Worten viel auszudrücken.
Im Gegensatz zu einem (langen) Roman, bei dem meistens die Handlung im Vordergrund steht, kann man sich bei einem Kurztext auch nur mal auf Gefühle, eine bestimmte Stimmung oder Atmosphäre konzentrieren. Man kann einfach mal eine kurze Szene beschreiben, die möglicherweise handlungsarm ist, aber trotzdem viel ausdrückt.

Meiner Meinung nach eine spannende Sache.

Die Not der großen Ketten

Die großen Buchhandelsketten geraten immer mehr in Not:
Die Reduzierung der Ladenflächen schreitet weiter voran. Dies geschieht auf unterschiedlichsten Wegen. Teilweise werden die Quadratmeter einfach verpachtet, um zum Beispiel ein Café im Buchladen einzurichten. Oder ganze Etagen werden für künstlerische Darbietungen genutzt. Viele große bis sehr große Filialen werden  geschlossen, da sich die Massen dort gelagerter Bücher einfach nicht verkaufen. Außerdem erweitern die Buchhandelsriesen ihr Sortiment: längst werden nicht mehr nur Bücher, sondern auch Tand und Tinnef verkauft. Die Einnahmen aus diesem erweiterten Sortiment machen 30% bis 50% des Gewinns aus.

Buchladen –  Quo vadis?

(Interessant hierzu auch ein Artikel der FAZ.)

Buchläden – furchtbar!

Buchläden sind eine schreckliche Erfindung: Sie verführen einen dazu, Bücher zu kaufen. An sich ist das ja nichts Schlimmes – Lesen ist ja etwas Positives.

Zum Problem wird diese Tatsache erst dann, wenn man

a) mehr Geld in Buchläden ausgibt, als man sich leisten kann, oder
b) wenn man keinen Platz mehr für neue Bücher hat bzw. schon einen SUB (Stapel ungelesener Bücher) angehäuft hat, der sich im zwei bis dreistelligen Bereich befindet.

Der Verstand sagt einem, man solle doch erst einmal die Bücher lesen, die sich sowieso schon auf dem SUB tummeln. Sobald man jedoch einen Buchladen betritt, legt sich ein kleiner Schalter im Hirn um: „Will haben! Will genau dieses Buch JETZT und SOFORT lesen und garantiert kein anderes!“

Mit schlechten Gewissen schleicht man also zur Kasse, während der schon gut abgehangene SUB zu Hause immer noch nicht abnimmt …

 

Literarische Musik

Wer aufmerksam Musik hört und auf die Texte der Lieder achtet, kann einiges sehr schönes entdecken.

Es gibt viele Lieder mit sprachlich ausgefeilten, poetischen, oder auch sehr lustigen Texten, die geradezu raffinierte Wortspiele bieten.
Lieder, die mit Metaphern und sprachlichen Bildern arbeiten. Lieder, in denen sich ungewöhnliche und interessante Wörter finden.

Vor einigen hundert Jahren war es gang und gäbe, dass Lyrik vertont wurde, auch wenn sich das heutzutage leider ziemlich verloren hat.

Nicht nur in Büchern steckt Literatur.

De retour de la Bretagne

Seit heute Nacht bin ich wieder zurück in good old Germany, nach einer Woche in der südlichen Bretagne.
Wenn man sich die wunderschöne Landschaft anschaut, das Rauschen des Meeres hört und durch die Gassen alter Städte geht, wundert es einen nicht, dass die Bretagne schon viele Maler und Schriftsteller inspiriert hat, und dass es so viele Legenden und Sagen aus dieser zauberhaften Gegend gibt …