Entwürfe

Wenn ich den ersten Entwurf zu einem Kurztext ( Kurzgeschichte, Gedicht etc.) verfasse, dann nehme ich mir ein Blatt Schmierpapier und schreibe munter drauflos. Da kann man dann durchstreichen und darüber schreiben, alles kein Problem. Anschließend schreibe ich den Text noch einmal ab, mit den gemachten Änderungen. Wenn ich dann noch nicht zufrieden bin, wiederholt sich das Spielchen: durchstreichen, darüber schreiben, noch einmal abschreiben … Wenn man das ein paar Mal gemacht hat, tut einem einerseits die Hand weh, andererseits hat man einen ganz anderen Text als am Anfang. Manchmal zumindest.

Sollte ich wirklich einmal einen Roman schreiben, sollte ich diese Taktik überdenken …

How to write an epic fantasy novel

Haben wir uns das nicht alle schon immer gewünscht? Einen wunderbaren Leitfaden, wie man den perfekten Fastasy Roman schreibt?

Hier kommt er:
How to write a bestselling fantasy novel

Erschreckenderweise scheint es ja ziemlich einfach zu sein, den künftigen Bestseller zu schreiben, wenn man nur ein paar Grundregeln beachtet. 😉
Hat mehr etwas von Eintopf kochen: Man werfe alle Zutaten in einen großen Kochtopf, einmal umrühren, fertig (oder so ähnlich) …

Gerechterweise muss man aber auch feststellen, dass schon ein Körnchen Wahrheit in diesem Artikel zu finden ist. 😉
Ich selbst werde ja schon wahnsinnig, wenn ich mal eines der wenigen Fantasy Bücher ohne Karte in Händen halte … 😀

Verformungen

„The object of art is to give life a shape.“

So spricht William Shakespeare, größter Dichter und Dramatiker aller Zeiten.

Das Ziel der Kunst ist es also, dem Leben eine Form zu geben. Hm. Ist das Leben ohne Kunst also formlos?

Wahrscheinlich nicht. Das Leben in all seinen Facetten ist unendlich komplex; man wird nie alle Begebenheiten im Leben verstehen oder mit Sinn füllen können. Die Kunst ist eine Möglichkeit, sich dem Verstehen zumindest anzunähern. Dadurch, dass man in der Kunst – sei es Schriftstellerei, Malerei, Bildhauerei – immer nur einen kleinen Teil, einen Ausschnitt des Leben abbilden kann, kann man sich zumindest damit intensiv beschäftigen und diesen Teil auf das Wesentliche reduzieren. Durch die Art und Weise der Darstellung kann man für sich selbst diesen Lebens-Ausschnitt formen, so, wie man ihn selbst wahrnimmt. Andere Menschen können sich dies nun anschauen oder anhören, können überlegen, ob sie das Leben auch in dieser Form wahrnehmen oder vielleicht ganz anders.

Man kann natürlich dem Leben auch die Form geben, die man sich von ihm wünschen würde.
Hauptsache, Gedanken werden greifbar.