Sortimente

Leider haben Buchhandlungen heutzutage nicht mehr nur Bücher.

Es gibt dort sehr schöne Kalender in allen Varianten, niedliche Teddybären und andere Plüschtiere (passend zu einem Kinderbuch oder zur Stadt), Tassen, Schokolinsen, Radiergummis mit lustigen Sprüchen, bunte Stifte, Lesezeichen mit Magneten, Dekokugeln, Glückwunschkarten …

Wenn man diese Sachen nicht mag, kein Problem; dann kann man daran vorbeigehen und sich auf die Bücher konzentrieren.

Schwierig wird es allerdings, wenn einem solche Sachen gefallen …

Scary, scary

Sommer ist ja eher weniger die Jahreszeit für gruselige Geschichten; der Herbst jedoch scheint dafür prädestiniert zu sein, vor allem je näher Halloween rückt.

Wer sich Anregungen bezüglich schauriger Literatur holen möchte, sollte sich diese Aufstellung hier zu Gemüte führen; vielleicht ist die eine oder andere unheimliche Inspiration dabei.

Viel Spaß beim Fürchten!

Frankfurter Buchmesse 2012

Leider, leider ist dies schon mein drittes Jahr in Folge, in dem ich es nicht auf die Frankfurter Buchmesse (10. – 14. Oktober) schaffe. 🙁
Trotzdem sei sie hiermit allen anderen sehr ans Herz gelegt: es ist einfach toll, so viele Bücher auf einem Haufen zu sehen!
Gastland ist in diesem Jahr übrigens Neuseeland. Das sollte doch das Interesse einiger Leser wecken. 🙂

Empfehlen kann ich außerdem die Halle 4, in der die Papeterie untergebracht ist und Geschenke angeboten werden. Hier finden sich immer sehr schöne Postkarten, Notizbücher, Buchstützen, Schreibgeräte und vieles mehr.

Außerdem lohnt sich ein Besuch im Hof des Messegeländes, in dem immer ein Markt stattfindet.

Nun wünsche ich noch allen viel Spaß, die sich dieses Jahr nach Frankfurt begeben. 🙂

Irische Buchhandlungen

In irischen Buchhandlungen gibt es enorm viele Bücher, die sich speziell mit Irland auseinandersetzen – mehr als deutsche Bücher in deutschen Buchläden, die sich mit Deutschland auseinandersetzen.

Die Themengebiete sind vielfältig: Geschichte der Iren und ihres Landes, das keltische Alphabet, Bildbände über das Landleben, Lyrik, Bücher über Essen und Trinken …
Man kann alles bekommen, was das Herz begehrt.

Einiges davon ist unheimlich interessant und verrät sehr viel darüber, wie die Menschen in diesem Land ticken.

Aber auch die Buchläden selbst verraten viel über Irland und seine Bewohner, man muss sich nur das Interieur mal genau ansehen …

On the radio

Wir kamen in Irland in den Genuss einer literarischen Radiosendung, die sich mit dem Roman Finnigan’s wake von James Joyce beschäftigte. Geschrieben 1939, gilt der Roman als eines der kompliziertesten literarischen Werke überhaupt.

Auch wenn ich nicht alles, was in der Radiosendung besprochen wurde, nachvollziehen konnte (ich habe den Roman nie gelesen und mir mangelte es deshalb etwas an Zusammenhängen), wurde mir doch eines klar: Die Iren sind unheimlich stolz auf „ihre“ irischen Schriftsteller, von denen viele auch bei uns bekannt sind, zum Beispiel Oscar Wilde, Jonathan Swift, George Bernard Shaw und viele mehr.

Bei nächster Gelegenheit werde ich mir wohl auch mal etwas irische Lektüre zu Gemüte führen.

W.B.Y.

Irland ist das Land von William Butler Yeats, wie ich die letzten 9 Tage während meines Urlaubs dort erfahren durfte. Seine Gedichte finden sich in jedem Buch zu Popular Irish Poetry und er wird ständig zitiert. Hat er sich irgendwo länger aufgehalten, wird das besonders hervorgehoben.

Bei unserem Besuch in Mucros House, einem alten irischen Herrenhaus, durften wir sogar einen Schauspieler erleben, der W.B. Yeats verkörpert und so für die Besucher lebendig werden lässt. Schwermütig und sinnierend starrte er auf den See des schönen Grundstücks, während er einen Brief rezitierte, den der echte Yeats vor vielen Jahren wirklich dort an seine Frau geschrieben hat.

Illusion gelungen.