Tot, töter, am tötesten

Literatur ist nicht nett, das wissen wir alle. Im Gegenteil, sie ist gespickt mit schrecklichen Todesfällen. (Wer weiß, was die Autoren da eigentlich ausleben?!?)

Die 40 schrecklichsten Todesfälle der Literaturgeschichte findet man hier. Einige davon habe ich selbst schon miterlebt. 😉
Titus Andronicus mit dem schrecklichen Tod von Lavinia ist dann auch das einzige Shakespeare-Stück, das ich absolut nicht leiden kann und das ich wahrscheinlich nie mehr lesen werde. Für mich enthält es zuviel sinnlose Gewalt.
Flauberts Madame Bovary weiß ich – trotz ihres unschönen Todes – sehr wohl als literarisches Werk zu schätzen. Außerdem schocken mich andere Dinge am Ende des Romans immer viel mehr als das Ableben der Hauptfigur.

Aber diese Einschätzungen sind ja immer sehr subjektiv. 😉

 

 

Blogs und andere Merkwürdigkeiten

Dass Schreiberlinge auf ihren Blogs andere Literaturblogs empfehlen, ist wohl ein Naturgesetz. Sowas wie Magnetismus (Habe übrigens keine Ahnung von Physik. Nur mal so.). Deshalb heute auch eine derartige Empfehlung meinerseits.

Auf The Short Story Reader findet man ganz viele Anregungen, welche (englischsprachigen) Kurzgeschichten es sich zu lesen lohnt. Ich persönlich finde ja, dass Kurzgeschichten viel zu wenig beachtet werden. Deshalb: Esst mehr Kurzgeschichten! äh … Lest mehr Milch!
Ihr wisst schon, was ich meine.

Twitteratur

Twitteratur – das ist erhabene Weltliteratur in 140 Zeichen.

Häh? wird sich jetzt manch einer denken, was soll das denn?
Man könnte jetzt antworten, dass unsere Zeit so schnellebig geworden ist, dass niemand mehr Zeit hat, langatmige alte Schinken zu lesen. Man könnte auch antworten, dass die alten Schinken einfach nicht mehr zeitgemäß sind und deshalb einer Frischzellenkur bedurften. Oder dass man mit Internetdiensten wie Twitter eben mehr Menschen erreicht als mit papiernen Schwarten.

Alles quatsch. Erstens: auch die Twitteratur ist in Buchform erschienen. Also trifft das auch hier irgendwann mit dem staubig, vergilbt, alt etc. zu. Zweitens: Es geht um Humor. Nichts anderes. Und neu ist die Idee übrigens auch nicht. Aber wer es genau wissen möchte, sollte einmal in die Zeit hineinschauen.

MDR Literaturwettbewerb 2013

Der MDR hat seinen 18. Literaturwettbewerb ausgeschrieben. Für alle, die sich dafür interessieren: Infos gibt es auf der Homepage.

Mich reizt es persönlich sehr, daran teilzunehmen, liegt doch der Einsendeschluss mehr als eineinhalb Monate nach Ende meiner Prüfungsphase … 😉
Jetzt fehlt nur noch eine zündende Idee, die ich dann zwischen dem 06.12. 2012 und 31.01.2013 auch niederschreiben kann.