Bücherschwemme

Wer gerne liest, hat entweder einen Bibliotheksausweis, den er oder sie exzessiv nutzt, oder ein vollgestopftes Bücherregal.

Ich selbst gehöre zu letzteren, da ich meine Bücher gerne besitze. Ich mag es, sie neu zu kaufen (der Geruch!), zu lesen und dann in mein Regal einzusortieren. Manchmal stehe ich dann einfach nur davor und bewundere meine Bücher (vielleicht etwas seltsam). Außerdem mag ich es, mich in Räumen aufzuhalten, in denen es Bücher gibt; da fühle ich mich im Normalfall gleich richtig wohl. Deshalb mag ich auch unser Wohnzimmer mit dem großen Regal und den vielen Büchern. Leider zu viele für das große Regal, oder trotz allem noch zu wenig Regal für die vielen Bücher (Ansichtssache). Ganz schrecklich ist auch, dass in besagtem Regal im Moment Chaos herrscht. Weder sind die Bücher irgendwie sortiert (argh!), noch stehen Serien beieinander (Hilfe!) und viele Bücher liegen einfach irgendwie kreuz und quer auf den Regalbrettern, weil wir dringend noch ein neues Regal kaufen müssen …

Dabei haben wir gar nicht so viele Bücher. Nur etwas mehr als 1000. Bekannte haben ca. 13000. Wieviele Regalmeter braucht man da?

Die Schwierigkeit des Endes

Momentan stehe ich vor einem großen schreiberischen Problem: Was tut man mit einer Kurzgeschichte, von deren Anfang man absolut überzeugt ist, deren Ende einem aber nicht zusagt?

Ich möchte das Ende gerne komplett überarbeiten respektive ganz neu schreiben. Bisher fehlt mir aber noch die zündende Idee. So, wie es jetzt ist, ist es langweilig, konventionell, vorhersehbar. Ich suche nach einem Ende, das überrascht, das unerwartet ist.

Aber der Geistesblitz fehlt.

Yeah!

Ich habe es tatsächlich geschafft, meine Fantasy-Kurzgeschichte, die ich schon vor Jahren begonnen hatte, endlich zu beenden. Was lange währt, wird endlich gut.

Ich musste mich zwar erst wieder einarbeiten, aber dann lief das Schreiben sehr flüssig. 🙂

Die besondere Herausforderung für mich war ja, eine Kurzgeschichte im Fantasy-Genre zu schreiben, was ja oft als quasi unmöglich gilt; schließlich braucht man für Fantasy eine eigene Welt mit eigener Kultur, eigenen Wesen, eigener Geschichte und vielem mehr.

Mein erster Test-Leser war auch schon begeistert. 🙂

Vielleicht eignet sich der Text nach einer Überarbeitung ja auch für einen Kurzgeschichten-Wettbewerb.

Lang, lang ist’s her …

Gar nicht so einfach, sich wieder in eine Geschichte hinein zu arbeiten, die schon lange auf Eis liegt. Man muss erst einmal wieder ein Gefühl für den Text bekommen, für die Atmosphäre, die man erzeugen wollte. Man muss sich wieder in das setting hineinarbeiten, und in die richtige Abfolge der Handlung, sonst stirbt die Glaubwürdigkeit des Textes an akuten Logikbrüchen.
Man muss versuchen, sich daran zu erinnern, wie die Geschichte eigentlich enden sollte. Die Hauptfigur muss einem wieder vertraut werden, sonst kann man ihre Gedanken und Emotionen nicht glaubhaft vermitteln.

Bei einer Kurzgeschichte mag das alles noch reativ einfach sein, schwierig wird das bei einem Roman, sollte er länger brach liegen.