Die Sache mit der Inspiration, Teil I

Um eine Geschichte (egal, ob kurz oder lang) schreiben zu können, braucht man erst einmal eine Idee – so wie sie Musiker, Maler, Bildhauer, Designer und viele andere auch brauchen. Natürlich muss diese Idee im Schreibprozess kontinuierlich weiterentwickelt werden, aber wie und wo findet man überhaupt eine?

Am Anfang einer Idee steht oft die Inspiration. Irgendetwas regt einen dazu an, sich Gedanken zu machen, eine Geschichte oder einen Charakter zu ersinnen. Inspiration kann einem immer und überall begegnen, gerade dann, wenn man es nicht erwartet.

Leidet man unter Stress oder befindet sich in emotional bedrückenden Situationen, können die Ideen plötzlich ausbleiben. Dann gibt es zwar inspirierende Momente, doch sie stoßen im eigenen Kopf nichts an, weil der Kreativität kein Raum bleibt. Man ringt um Ideen, doch sie stellen sich nicht ein, was auch wieder frustrierend sein kann.
Möglicherweise ein Grund, weshalb sich viele Menschen, die kreativ arbeiten, hin und wieder eine Auszeit genehmigen – um der Inspiration eine Chance zu geben.

 

Überarbeitung, des Dramas erster Teil

Vor ein paar Tagen habe ich damit begonnen, meinen aktuellen NaNo-Roman zu überarbeiten. Nach den ersten, noch etwas holprig klingenden Seiten (man muss sich ja erst warm schreiben), nimmt die Geschichte gut an Fahrt auf und ich bin zumindest ein kleines bisschen mit mir und dem Geschriebenen zufrieden.
Da ich sehr langsam und bewusst geschrieben habe, habe ich bisher auch nur wenige sprachliche Fehler gefunden – immerhin.
Ich zittere momentan ein bisschen davor, irgendwo im Text große Logiklöcher zu finden. Diese sind viel schwerer zu flicken als ein paar Stilfehler auszubügeln …

Jahresanfang

Lesetechnisch verläuft der Jahresanfang für mich bisher nicht so wie geplant. Nachdem ich Mitte Dezember sehr enthusiastisch meine Leseliste für #18für2018 zusammengestellt hatte, freute ich mich den Rest des Monats unglaublich darauf, im Januar direkt das erste Buch auf der Liste lesen und dann stolz durchstreichen zu können.

Pustekuchen. Natürlich hat es wieder einmal nicht funktioniert.

Statt an Neujahr planmäßig mit einem der Bücher von der Liste zu beginnen, haben der Gatte und ich uns erst einmal dazu entschlossen, einen Filmabend einzuschieben und haben uns entschlossen für … Der Herr der Ringe – die Gefährten.

Welches Buch habe ich also wohl zielsicher an Neujahr aus dem Regal gekramt? Richtig – den Herr der Ringe. Nun sitze ich also hier mit totaler Begeisterung vor diesem über 1000 Seiten langen Schinken und denke darüber nach, gleich noch mehr von Tolkien zu lesen, wenn ich damit durch bin, obwohl auf meiner #18für2018-Liste ganz andere Bücher stehen …

Es ist schon ein Kreuz mit den guten Vorsätzen …