Entwürfe

Wenn ich den ersten Entwurf zu einem Kurztext ( Kurzgeschichte, Gedicht etc.) verfasse, dann nehme ich mir ein Blatt Schmierpapier und schreibe munter drauflos. Da kann man dann durchstreichen und darüber schreiben, alles kein Problem. Anschließend schreibe ich den Text noch einmal ab, mit den gemachten Änderungen. Wenn ich dann noch nicht zufrieden bin, wiederholt sich das Spielchen: durchstreichen, darüber schreiben, noch einmal abschreiben … Wenn man das ein paar Mal gemacht hat, tut einem einerseits die Hand weh, andererseits hat man einen ganz anderen Text als am Anfang. Manchmal zumindest.

Sollte ich wirklich einmal einen Roman schreiben, sollte ich diese Taktik überdenken …

4 Gedanken zu “Entwürfe

  1. Nein, die Taktik ist prima. Du solltest sie nur nach Word übertragen. Das schont die Hand, spart Papier und ist nachher Verlagskompatibel ohne alles nochmal abtippen zu müssen. Wenn du das „was stand da vorher mal“-Chaos brauchst: Word kann auch Änderungen nachverfolgen. Oder du kannst verschiedene Versionen speichern.

    • Stimmt ja alles, aber von Hand auf ein echtes Papier schreiben ist manchmal kreativer. Ich kenne es ja eher von der Seite der Mathematik und da muss man manche Beweise auf ein Blatt kritzeln und so lange darin rummalen, bis es passt. Beweise direkt am PC schreiben kann ich nur dann, wenn ich schon sehr genau weiß, wo ich hin will. Aber vielleicht ist das ja auch Trainingssache?

      • Mathematik ist da ein Sonderfall. Formeln sind am PC immer eine Krücke. Aber bei Text klappt das meines Erachtens prima.
        Wobei es bei mir auch so ist, dass per Hand geschriebenes zum einen Unleserlich ist, mir zum anderen zu viel Konzentration abfordert und zum dritten auch noch nach kurzer Zeit eine schmerzende weil verkrampfte hand beschert.

  2. Ist bestimmt Trainingssache. Da ich hier noch riesige Stapel Schmierpapier liegen habe, die sinnvoll verwendet werden wollen, ist der ökologische Aspekt auch nicht so das Thema. 😉
    Aber die Taktik eignet sich wohl wirklich nur für kürzere Texte.

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