Phantastika 2017, der Trilogie erster Teil

Gestern waren wir auf der Phantastika in Oberhausen, die sich, wie der Name schon sagt, mit phantastischer Literatur (und Rollenspielen, Hörbüchern …) beschäftigt.

Was uns sehr erstaunte, war die Tatsache, dass sich viel weniger Besucher auf der Veranstaltung tummelten, als wir erwartet hätten, sehr zum Leidwesen der Standbetreiber und Autoren. Für uns als Besucher war das natürlich nicht schlecht, hatte man nun doch die Gelegenheit, sich durch das Kongresszentrum zu bewegen, ohne platt getrampelt zu werden. Außerdem kam man gut an die Stände und hatte die Möglichkeit, sich mit Verlegern und Autoren zu unterhalten, was natürlich sehr interessant war.

Uns gefiel besonders gut, dass viele kleine Verlage anwesend waren, deren Programm sich größtenteils abseits vom Mainstream bewegt, weshalb sich deren Bücher oft nicht in den großen Buchhandlungen finden. Es gab also jede Menge Neues zu entdecken.
Es tat sich im Laufe des Tages allerdings das Problem auf, dass man dazu neigt, viel zu viele Bücher zu kaufen, wenn man a) die Zeit hat, ein so großes Angebot in Ruhe zu durchstöbern, b) ein so vielfältiges Angebot vorfindet und c) von den Autoren und Verlegern von deren Büchern vorgeschwärmt bekommt. Der Nachmittag endete also damit, dass wir 12 Bücher vom Kongresszentrum zum Auto schleppten und noch auf eine Lieferung von vier weiteren warten. Viele von unseren neuen Schätzen sind auch signiert, was uns natürlich besonders gefreut hat.

Zusätzlich zu den gekauften Büchern haben wir noch einige Verlagsprogramme und viele Leseproben von der Phantastika mitgenommen. Vor allem Leseproben werden dort zuhauf verteilt, was natürlich sehr nützlich ist, wenn man sich für ein Buch oder eine Buchreihe interessiert, aber erst einmal in Ruhe reinlesen möchte.

Für ein phantastisches Ambiente durfte natürlich auch die passende Dekoration nicht fehlen.

Einige Fans waren auch gewandet unterwegs, als Jedis oder in aufwendigen Steampunk-Kostümen.

Vor dem Eingang zum Kongresszentrum parkte der Phantastika-Lesebus, in dem Autoren Lesungen abhielten.

Darüberhinaus gab es noch Lesungen (beispielsweise von Wolfgang Hohlbein oder Kai Meyer, um mal zwei große Namen zu nennen) in den Sälen des Kongresszentrums selbst sowie Workshops verschiedenster Art.
Samstag Abend hatte auch zum ersten Mal die Verleihung des Deutschen Phantastik Preises im Rahmen der Phantastika stattgefunden.

Mit sehr viel Selbstironie vertreten war natürlich auch das Bundesamt für magische Wesen, das seine Existenz folgendermaßen rechtfertigt:

Der Besuch auf der Phantastika hat sich für uns jedenfalls wirklich gelohnt, auch wenn unser Bücherregal jetzt noch mehr aus allen Nähten platzt als vorher schon.

 

Ein Gedanke zu “Phantastika 2017, der Trilogie erster Teil

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