Kindheitserinnerungen, Teil I

Angeregt durch meine herbstlichen Leseempfehlungen, habe ich vor zwei Tagen das  Regal mit meinen Kinderbüchern durchstöbert. Mir war nämlich eingefallen, dass ich vor allem als Kind gerne Schauergeschichten gelesen habe (danach konnte ich zwar nachts nicht schlafen vor Angst, aber egal) – nur, welche Bücher waren das denn genau gewesen?

Unglaublich unheimlich fand ich damals Hände weg vom Spukpaket! von Nigel Hinton (1994 im dtv junior Verlag erschienen). Ich kann mich nicht mehr an Details erinnern, aber wohl noch daran, dass ich mich nach der Lektüre des Buches unglaublich bedroht und beobachtet gefühlt habe, so wie das Mädchen in der Geschichte. Nicht ganz unschuldig daran waren Tiere wie Raben und Katzen, die das mit dem Beobachten zumindest im Buch ziemlich gut hinbekommen.

Lange bevor sie mit Tintenherz berühmt wurde, hat Cornelia Funke die Gespensterjäger-Reihe (ab 1993 im Loewe Verlag erschienen) veröffentlicht. Die Bücher, die sich um den Jungen Tom, die Gespensterjägerin Hedwig Kümmelsaft (eine Freundin von Toms Oma) und den harmlosen Geist Hugo drehen, waren für mich als Kind eine wunderbare Mischung zwischen humorvoll und gruselig. Bei ihren Abenteuern begegnen den drei Hauptfiguren die unterschiedlichsten Geister – man lernt also für den Ernstfall sogar noch was …

Lustig fand ich auch immer Der letzte Vampir von Willis Hall (1983 im Dressler Verlag erschienen). Graf Alucard (der letzte Vampir) ist Nachfahre des berühmten Grafen Dracula und findet Blutorangen viel besser als alles andere …

 

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