Bücher über Bücher

Wer gerne liest, liebt Bücher. Wer Bücher liebt, beschäftigt sich gerne mit ihnen. Was liegt also näher als Bücher über Bücher zu lesen?
Im Folgenden findet ihr eine Liste mit Büchern, deren Thema das Lesen, Bibliotheken, Buchhandlungen und eben Bücher sind. Alle diese Romane stehen übrigens bei mir im Regal. Eine Garantie für Vollständigkeit gebe ich aber nicht, denn sicherlich gibt es noch mehr Literatur, die sich mit demselben Thema befasst, die ich aber nicht kenne.
Alle hier genannten Bücher sind in der einen oder anderen Ecke der Phantastik anzusiedeln.

  • Cornelia Funke: Tintenherz, Tintenblut und Tintentod (mittlerweile Klassiker der Jugendliteratur, die unter anderem das Vorlesen von Geschichten thematisieren)
  • Robin Sloan: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra (hier kommen nicht nur Bücher, sondern auch Computer und das Internet vor – die perfekte Kombination!)
  • Britta Röder: Die Buchwanderer (eine Reise durch drei große Klassiker der Weltliteratur)
  • Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes (eine geheimnisvolle Geschichte, die Mitte der 1940er in Spanien spielt)
  • Mikkel Birkegaard: Die Bibliothek der Schatten (inklusive einer Geheimgesellschaft und einer Reise nach Ägypten)
  • Gordon Dahlquist: Die Glasbücher der Traumfresser und Das Dunkelbuch (spannend erzähltes Steampunk-Abenteuer)
  • Markus Walther: Buchland, BeatriceRückkehr ins Buchland und Bibliophilia – Am Ende des Buchlands (eine Trilogie über das geheimnisvolle Buchland – es ist größer, als man denkt …)
  • Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher, Das Labyrinth der träumenden Bücher und Das Schloss der träumenden Bücher (Bücher, Gefahren, Katakomben und Buchlinge)
  • Gudule: La bibliothécaire (Jugendbuch, bisher wohl leider nur auf Französisch erschienen)

Viel Spaß beim Lesen dieser Bücher über Bücher!

Rund um die Leipziger Buchmesse

Auch wenn ich es selbst leider nicht schaffe, hinzufahren, ist die Leipziger Buchmesse (15. bis 18. März) doch ein Ereignis, das ich zumindest im Netz mitverfolge. Wem es ähnlich geht wie mir, der kann sich zumindest auf den folgenden, verlinkten Seiten einige Informationen und Inspirationen rund um das Großereignis der Buchwelt holen:

Viel Spaß beim Stöbern! 🙂

Die Sache mit der Inspiration, Teil II

Inspiration kann sich (fast) überall finden lassen, besonders wenn man offenen Auges und Geistes durch die Welt spaziert.

Ich für meinen Teil kann ganz einfach durch Sinnesreize inspiriert werden. Das kann ein besonderer Gegenstand, ein interessantes Bild oder Foto, aber auch ein bestimmter Geruch sein. Musik als Inspirationsquelle funktioniert für mich sogar auf zwei Ebenen: einmal auf der musikalischen und einmal auf der textuellen. Entweder lösen die Töne und die Melodie Ideen in einem aus, oder der Liedtext. Nicht selten sind es auch Kombinationen von verschiedenen Sinneseindrücken, die einen kreativ werden lassen.

Natürlich kann man diese Inspirationsquellen ganz bewusst nutzen oder suchen, oft überfallen sie einen aber auch, wenn man es am wenigsten erwartet.

Die Sache mit der Inspiration, Teil I

Um eine Geschichte (egal, ob kurz oder lang) schreiben zu können, braucht man erst einmal eine Idee – so wie sie Musiker, Maler, Bildhauer, Designer und viele andere auch brauchen. Natürlich muss diese Idee im Schreibprozess kontinuierlich weiterentwickelt werden, aber wie und wo findet man überhaupt eine?

Am Anfang einer Idee steht oft die Inspiration. Irgendetwas regt einen dazu an, sich Gedanken zu machen, eine Geschichte oder einen Charakter zu ersinnen. Inspiration kann einem immer und überall begegnen, gerade dann, wenn man es nicht erwartet.

Leidet man unter Stress oder befindet sich in emotional bedrückenden Situationen, können die Ideen plötzlich ausbleiben. Dann gibt es zwar inspirierende Momente, doch sie stoßen im eigenen Kopf nichts an, weil der Kreativität kein Raum bleibt. Man ringt um Ideen, doch sie stellen sich nicht ein, was auch wieder frustrierend sein kann.
Möglicherweise ein Grund, weshalb sich viele Menschen, die kreativ arbeiten, hin und wieder eine Auszeit genehmigen – um der Inspiration eine Chance zu geben.

 

Überarbeitung, des Dramas erster Teil

Vor ein paar Tagen habe ich damit begonnen, meinen aktuellen NaNo-Roman zu überarbeiten. Nach den ersten, noch etwas holprig klingenden Seiten (man muss sich ja erst warm schreiben), nimmt die Geschichte gut an Fahrt auf und ich bin zumindest ein kleines bisschen mit mir und dem Geschriebenen zufrieden.
Da ich sehr langsam und bewusst geschrieben habe, habe ich bisher auch nur wenige sprachliche Fehler gefunden – immerhin.
Ich zittere momentan ein bisschen davor, irgendwo im Text große Logiklöcher zu finden. Diese sind viel schwerer zu flicken als ein paar Stilfehler auszubügeln …

Jahresanfang

Lesetechnisch verläuft der Jahresanfang für mich bisher nicht so wie geplant. Nachdem ich Mitte Dezember sehr enthusiastisch meine Leseliste für #18für2018 zusammengestellt hatte, freute ich mich den Rest des Monats unglaublich darauf, im Januar direkt das erste Buch auf der Liste lesen und dann stolz durchstreichen zu können.

Pustekuchen. Natürlich hat es wieder einmal nicht funktioniert.

Statt an Neujahr planmäßig mit einem der Bücher von der Liste zu beginnen, haben der Gatte und ich uns erst einmal dazu entschlossen, einen Filmabend einzuschieben und haben uns entschlossen für … Der Herr der Ringe – die Gefährten.

Welches Buch habe ich also wohl zielsicher an Neujahr aus dem Regal gekramt? Richtig – den Herr der Ringe. Nun sitze ich also hier mit totaler Begeisterung vor diesem über 1000 Seiten langen Schinken und denke darüber nach, gleich noch mehr von Tolkien zu lesen, wenn ich damit durch bin, obwohl auf meiner #18für2018-Liste ganz andere Bücher stehen …

Es ist schon ein Kreuz mit den guten Vorsätzen …

#18für2018

Gestern bin ich zufällig auf die Aktion #18für2018 gestoßen und sofort der Versuchung erlegen, mitzumachen. Wie der Name schon andeutet, geht es darum, sich 18 Bücher auszusuchen, die man im neuen Jahr unbedingt lesen möchte.

Die letzte Viertelstunde habe ich also suchenderweise vor meinem Bücherregal verbracht, um 18 Bücher zu finden, die ich schon immer mal lesen wollte … Die Liste, die sich dabei ergeben hat, ist von den Genres her sehr gemischt, da ich beim Lesen immer Abwechslung brauche. Auch englische und französische Ausgaben sind dabei. Manch älteres Werk findet sich auch darunter, da ich einfach nicht zu den Lesern gehöre, die ihr Augenmerk hauptsächlich auf Neuerscheinungen legen.

Vielleicht lässt sich ja jemand von dem einen oder anderen Titel inspirieren!

  • Eduardo Jáuregui: Gespräche mit meiner Katze
  • Mercè Rodoreda: Der Garten über dem Meer
  • Tony Hawks: Once upon a time in the West country …
  • Sabine Städing: Johnny Sinclair
  • Janika Hoffmann: Drachenkralle – die Klaue des Morero
  • Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes
  • Barbara Constantine: Et puis, Paulette …
  • Truman Capote: Breakfast at Tiffany‘s
  • Truman Capote: Summer Crossing
  • Markus Walther: Der Letzte beißt die Hunde
  • Tad Williams: Traumjäger und Goldpfote
  • Jonas Jonasson: Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind
  • Jonas Jonasson: Die Analphabetin, die rechnen konnte
  • Robin Sloan: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra
  • Lois Lowry: The Giver
  • Lois Lowry: Gathering Blue
  • Lois Lowry: Messenger
  • Lois Lowry: Son

Wieder mal Spannendes für Schreiberlinge

Das Internet – unendliche Weiten … und in eben jenen habe ich noch zwei weitere Schreibwettbewerbe für euch gefunden.

Der erste Wettbewerb ist für Leute, die gerne knackige, kurze Texte schreiben, denn es sind maximal 600 Wörter gefordert. Die gewünschte Kürze ist aber im Hinblick auf den knappen Einsendeschluss (06.01.2018) durchaus vorteilhaft. Weitere Infos gibt es hier beim Random House Verlag.

Die zweite Ausschreibung („Aeronautica“) kommt vom Art Skript Phantastik Verlag. Gesucht werden Kurzgeschichten aus dem Steampunk-Bereich zum Thema ‚Luftschiffe‘. Einsendeschluss ist der 31.03.2018. Ausführliche Informationen finden sich hier.

Vielleicht sind die beiden Schreibwettbewerbe ja für den einen oder anderen reizvoll. Falls ja: Viel Spaß beim Schreiben!

Fazit – NaNoWriMo 2017

Gestern Nachmittag war es soweit:
Trotz meines kontinuierlichen Rückstands bezüglich meiner Wortanzahl habe ich die 50000 Wortmarke geknackt!

Vor drei Tagen hatte ich noch gedacht, das Wortziel wäre dieses Jahr für mich unerreichbar, weshalb ich mich umso mehr freue, es doch noch geschafft zu haben.

Fast noch schöner ist die Tatsache, dass ich nicht nur mein Wortziel erreicht habe, sondern auch, dass ich mit dem letzten Satz, den ich gestern schrieb, meinen Roman auch abgeschlossen habe.

Es darf gefeiert werden!

Zwischenbericht NaNoWriMo 2017

Viel Zeit ist nicht mehr: Noch 10 Tage läuft der NaNoWriMo 2017, also noch 10 Tage Zeit, die anvisierten 50 000 Wörter zu schreiben.
Ich hinke ein bisschen hinterher, habe gestern erst die 25 000 Wortmarke geknackt. Schuld daran sind ein schleppender Start in den ersten Tagen des Monats (zuviele andere Dinge, die noch dringend erledigt werden mussten) und unser Amsterdam-Urlaub (mehr auf reisen.sallge.com), während dem ich drei Tage lang gar nicht geschrieben habe. Nichtsdestotrotz halte ich stur (wie immer … ) an meinem Ziel fest, doch noch den geforderten Wordcount zu erreichen. Möglich ist es immer noch, ich muss nur jeden Tag etwas mehr schreiben (haha …)

Also geht es nun frisch und fröhlich weiter, im Versuch, den Rückstand aufzuholen …