Die Sache mit der Inspiration, Teil II

Inspiration kann sich (fast) überall finden lassen, besonders wenn man offenen Auges und Geistes durch die Welt spaziert.

Ich für meinen Teil kann ganz einfach durch Sinnesreize inspiriert werden. Das kann ein besonderer Gegenstand, ein interessantes Bild oder Foto, aber auch ein bestimmter Geruch sein. Musik als Inspirationsquelle funktioniert für mich sogar auf zwei Ebenen: einmal auf der musikalischen und einmal auf der textuellen. Entweder lösen die Töne und die Melodie Ideen in einem aus, oder der Liedtext. Nicht selten sind es auch Kombinationen von verschiedenen Sinneseindrücken, die einen kreativ werden lassen.

Natürlich kann man diese Inspirationsquellen ganz bewusst nutzen oder suchen, oft überfallen sie einen aber auch, wenn man es am wenigsten erwartet.

Die Sache mit der Inspiration, Teil I

Um eine Geschichte (egal, ob kurz oder lang) schreiben zu können, braucht man erst einmal eine Idee – so wie sie Musiker, Maler, Bildhauer, Designer und viele andere auch brauchen. Natürlich muss diese Idee im Schreibprozess kontinuierlich weiterentwickelt werden, aber wie und wo findet man überhaupt eine?

Am Anfang einer Idee steht oft die Inspiration. Irgendetwas regt einen dazu an, sich Gedanken zu machen, eine Geschichte oder einen Charakter zu ersinnen. Inspiration kann einem immer und überall begegnen, gerade dann, wenn man es nicht erwartet.

Leidet man unter Stress oder befindet sich in emotional bedrückenden Situationen, können die Ideen plötzlich ausbleiben. Dann gibt es zwar inspirierende Momente, doch sie stoßen im eigenen Kopf nichts an, weil der Kreativität kein Raum bleibt. Man ringt um Ideen, doch sie stellen sich nicht ein, was auch wieder frustrierend sein kann.
Möglicherweise ein Grund, weshalb sich viele Menschen, die kreativ arbeiten, hin und wieder eine Auszeit genehmigen – um der Inspiration eine Chance zu geben.

 

Überarbeitung, des Dramas erster Teil

Vor ein paar Tagen habe ich damit begonnen, meinen aktuellen NaNo-Roman zu überarbeiten. Nach den ersten, noch etwas holprig klingenden Seiten (man muss sich ja erst warm schreiben), nimmt die Geschichte gut an Fahrt auf und ich bin zumindest ein kleines bisschen mit mir und dem Geschriebenen zufrieden.
Da ich sehr langsam und bewusst geschrieben habe, habe ich bisher auch nur wenige sprachliche Fehler gefunden – immerhin.
Ich zittere momentan ein bisschen davor, irgendwo im Text große Logiklöcher zu finden. Diese sind viel schwerer zu flicken als ein paar Stilfehler auszubügeln …

Fazit – NaNoWriMo 2017

Gestern Nachmittag war es soweit:
Trotz meines kontinuierlichen Rückstands bezüglich meiner Wortanzahl habe ich die 50000 Wortmarke geknackt!

Vor drei Tagen hatte ich noch gedacht, das Wortziel wäre dieses Jahr für mich unerreichbar, weshalb ich mich umso mehr freue, es doch noch geschafft zu haben.

Fast noch schöner ist die Tatsache, dass ich nicht nur mein Wortziel erreicht habe, sondern auch, dass ich mit dem letzten Satz, den ich gestern schrieb, meinen Roman auch abgeschlossen habe.

Es darf gefeiert werden!

Zwischenbericht NaNoWriMo 2017

Viel Zeit ist nicht mehr: Noch 10 Tage läuft der NaNoWriMo 2017, also noch 10 Tage Zeit, die anvisierten 50 000 Wörter zu schreiben.
Ich hinke ein bisschen hinterher, habe gestern erst die 25 000 Wortmarke geknackt. Schuld daran sind ein schleppender Start in den ersten Tagen des Monats (zuviele andere Dinge, die noch dringend erledigt werden mussten) und unser Amsterdam-Urlaub (mehr auf reisen.sallge.com), während dem ich drei Tage lang gar nicht geschrieben habe. Nichtsdestotrotz halte ich stur (wie immer … ) an meinem Ziel fest, doch noch den geforderten Wordcount zu erreichen. Möglich ist es immer noch, ich muss nur jeden Tag etwas mehr schreiben (haha …)

Also geht es nun frisch und fröhlich weiter, im Versuch, den Rückstand aufzuholen …

NaNoWriMo 2017

Der NaNoWriMo 2017 (National Novel Writing Month) steht vor der Tür!

Bald ist es wieder soweit: Tausende Menschen tippen überall auf der Welt einen Monat lang wie verrückt auf ihrer Tastatur, um innerhalb eines Monats 50 000 Wörter (im Idealfall einen ganzen Roman) zu schreiben. Viele trinken dabei zu viel Kaffee, vernachlässigen den Haushalt oder essen zu viel Schokolade.

Warum macht man das?
Weil man – obwohl man mit hoher Wahrscheinlichkeit einsam im stillen Kämmerlein sitzt beim Schreiben – von einem Gemeinschaftsgefühl beflügelt wird (so viele Leute überall auf der Welt, die dasselbe tun) und man natürlich gewinnen, also die anvisierte Wortzahl erreichen will.

Warum findet das Ganze ausgerechnet im November statt?
Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Ich vermute, dass dieser neblige, schlecht-Wetter-geplagte, kalte, regnerische Monat, in dem noch nicht Weihnachten ist, sich einfach ganz wunderbar dafür eignet, sich zuhause einzukuscheln und sich mit den eigenen Phantasie-Welten zu beschäftigen. Draußen kann man bei dem oft furchtbarem Wetter sowieso nicht viel machen, Weihnachtsmärkte gibt es noch nicht, also quasi perfekt zum Schreiben!

Wer mitmachen möchte, kann sich hier registrieren. Die Platform bietet einem verschiedene Optionen, sich mit anderen NaNo-Schreiberlingen auszutauschen, gemeinsame Word-Sprints hinzulegen und vieles mehr.

Natürlich gibt es auch wieder die passenden Banner und Profilbilder für alle möglichen Social Media Platformen, damit man der Welt auch kundtun kann, dass man am NaNo teilnimmt. 😉

Aktuelle Projekte

Falls sich irgendjemand die Frage stellen sollte (*hüstel*), ob ich gerade aktuell etwas schreibe, kann ich sagen: ja, tue ich. Ich habe derzeit sogar mehrere Projekte am Köcheln:

  • eine Kurzgeschichte für eine Ausschreibung
  • Roman 1: wird gerade überarbeitet. Ein Ende braucht er auch noch.
  • Roman 2: gerade begonnen. Könnte mein neuer NaNoWriMo-Roman werden.

Außerdem ist mir eingefallen, dass ich noch diverse Textfetzen zu anderen Projekten auf meiner Festplatte liegen habe, teilweise schon seit Jahren, an denen man irgendwann auch einmal wieder arbeiten könnte. Das werde ich mir aber alles für später aufheben, denn man soll ja bekanntlich nicht auf allzu vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Drei reichen für’s Erste. 😉

Camp NaNoWriMo – Update II

Nachdem ich das Camp NaNoWriMo April einigermaßen erfolgreich hinter mich gebracht hatte (7000 von 10000 erreicht, immerhin), wollte ich im Juli wieder 10000 Wörter schaffen. Der Juli ist fast vorbei, und ich habe noch nicht einmal angefangen zu schreiben. 🙁

Schuld daran sind mehrere Faktoren:

1) das übliche Tief, in das man zu Beginn der Sommerferien fällt und das einen dazu veranlasst, auf der Couch herum zu gammeln
2) zwei Wochen Urlaub3) der Drang, andere Dinge zu erledigen, die man auch schon lange mal machen wollte.

Aber: nicht ärgern, man kann ja nicht immer gewinnen. 😉

Camp NaNoWriMo – Update

Ich muss mich selbst loben: es war sehr vorausschauend von mir, mir als Ziel im Camp NaNoWriMo nur 10 000 Wörter zu setzen. Mein April ist ziemlich wuselig, und ich hatte bisher überhaupt erst zwei Tage Zeit, zu schreiben, weshalb ich erst bei knapp 2000 Wörtern bin.
Ich weiß, dass ich die 10 000 immer noch schaffen kann, wenn ich mich ein bisschen ranhalte. Heute habe ich glücklicherweise auch Zeit, mich mal wieder an meine Geschichte zu setzen, also auf an’s Schreiben!

Vom Umschreiben einer Geschichte

Es war einmal vor einigen Jahren, da fing unsere Autorin an, eine Kurzgeschichte zu schreiben. Sie erging sich in ausführlichen Beschreibungen, hatte aber irgendwann das Gefühl, mit der Handlung nicht recht voranzukommen. Halbherzig schrieb sie das Ende der Geschichte, was sie jedoch nicht davon abhielt, wenig später noch ein alternatives Ende zu verfassen. Missmutig schob sie beides beiseite, und die Geschichte geriet in Vergessenheit.

Jahre später, als sie der Existenz der Geschichte wieder gewahr wird, muss die Autorin einräumen, dass ihre Idee keine schlechte gewesen war. Sie macht sich also daran, die Geschichte neu zu schreiben statt sie nur zu überarbeiten, da letzteres ihr zu schwierig erscheint. Nach nicht allzu länger Zeit hat die Autorin ihre Aufgabe bewältigt und betrachtet zufrieden ihr Werk. Die neue Geschichte gefällt ihr viel besser.

Und wenn sie nicht gestorben ist, dann schreibt sie auch noch heute.