Abstauben

Wenn man fast 3 Jahre aus beruflichen Gründen kaum geschrieben hat, dann ist es erst einmal schwierig, wieder damit anzufangen. Man wedelt etwas halbherzig den Staub vom Windows-Ordner und öffnet ein paar alte, mit virtuellen Spinnweben verklebte Dateien. Bei manchen Texten (an die man sich schon gar nicht mehr erinnern konnte) denkt man sich „Oh mein Gott!“, bei anderen „Wow, nicht schlecht.“ Dann entdeckt man einige halbfertige Kurzgeschichten und einen Romananfang (eineinhalb Seiten lang) und fragt sich, was man damit tun wollte. Wie es weitergehen und enden sollte. Wie man sich die Charaktere vorgestellt hatte. Manches fällt einem wieder ein. Anderes nicht. Manche Texte bleiben auch einfach weiterhin liegen. Andere druckt man, weil man sofort das Gefühl hat, daran arbeiten zu wollen.
Dann tippt man die ersten Wörter. Zögerlich erst, bis es schließlich wieder flüssiger und schneller geht …

 

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