Bücherschwemme

Wer gerne liest, hat entweder einen Bibliotheksausweis, den er oder sie exzessiv nutzt, oder ein vollgestopftes Bücherregal.

Ich selbst gehöre zu letzteren, da ich meine Bücher gerne besitze. Ich mag es, sie neu zu kaufen (der Geruch!), zu lesen und dann in mein Regal einzusortieren. Manchmal stehe ich dann einfach nur davor und bewundere meine Bücher (vielleicht etwas seltsam). Außerdem mag ich es, mich in Räumen aufzuhalten, in denen es Bücher gibt; da fühle ich mich im Normalfall gleich richtig wohl. Deshalb mag ich auch unser Wohnzimmer mit dem großen Regal und den vielen Büchern. Leider zu viele für das große Regal, oder trotz allem noch zu wenig Regal für die vielen Bücher (Ansichtssache). Ganz schrecklich ist auch, dass in besagtem Regal im Moment Chaos herrscht. Weder sind die Bücher irgendwie sortiert (argh!), noch stehen Serien beieinander (Hilfe!) und viele Bücher liegen einfach irgendwie kreuz und quer auf den Regalbrettern, weil wir dringend noch ein neues Regal kaufen müssen …

Dabei haben wir gar nicht so viele Bücher. Nur etwas mehr als 1000. Bekannte haben ca. 13000. Wieviele Regalmeter braucht man da?

Mein Freund Richard

Es war wohl die Sensation der letzten Wochen – zumindest für Historiker und Literaten. Das Skelett, das man unter einem Parkplatz in Leicester gefunden hatte, ist anscheinend wirklich Richard III. – umstrittener englischer König des Mittelalters und Titelheld einer von Shakespeares Historien.

Im gleichnamigen Stück wird er als grausames Monster dargestellt, wohingegen einige  Geschichtswissenschaftler sagen, er sei ein aufgeklärter Monarch gewesen.

Begraben wurde Richard III. wohl in einer Kirche in Leicester, nachdem er in einer Schlacht gefallen war. Aus der Kirche wurde irgendwann besagter Parkplatz, unter dem man das Skelett fand. Erstens Indiz für dessen Indentität war der krumme Rücken – Richard soll missgebildet gewesen sein – sowie die Eintrittswunde einer Pfeilspitze. Endgültig sicher konnte man erst nach einer DNA-Analyse sein: Die DNA des Skeletts wurde mit der DNA eines heute lebenden Nachkommens des Königs verglichen; das Resultat war positiv.

Begraben wird der Gute wohl wieder in Leicester; auch wenn die meisten anderen Könige in der Westminster Abbey in London ihre letzte Ruhe fanden.

Auch wenn man das Rätsel um seinen wahren Charakter vielleicht nie lösen wird, ist es doch ein Glücksfall, dass die sterblichen Überreste einer der schillerndsten Monarchen Englands endlich gefunden wurden.

Super-Schurke, hei ho!

Keine Geschichte ohne Bösewicht, oder? Naja, fast keine Geschichte.

Auch wenn wir sie nicht mögen, und uns beim Lesen fürchterlich über sie aufregen, sind die Schurken in unseren Romanen oder Kurzgeschichten doch extrem wichtig. Manchmal mögen wir sie übrigens auch, das ist dann immer sehr verwirrend. 😉 Manchmal sind sie auch gar nicht richtig böse …

Wer mehr über die Bösewichte der Weltliteratur erfahren möchte, findet hier die 40 der allerschlimmsten schlimmen Schurken (englische Seite).

Viel Spaß mit den villains!

Buchläden – toll

Ich liebe Buchläden. Ich glaube, das habe ich schon einmal erwähnt. Besonders liebe ich Buchläden, die in alten Häusern mit vielen Winkeln untergebracht sind. In jedem Winkel erwartet einen eine andere Überraschung und man kann sich dorthin zurückziehen, um in aller Ruhe zu stöbern. Im besten Falle knarzen noch alte Dielenbohlen, wenn man darüber läuft. Ganz wichtig sind auch Sofas und Sessel, am besten besonders gemütliche Exemplare, in die man sich hineinplumpsen lassen kann, um sich ein wenig in ein Buch einzulesen. Diese machen sich übrigens besonders gut in den bereits erwähnten versteckten Winkeln. Eine ruhige Atmosphäre macht einen Buchladen dann perfekt.

Twitteratur

Twitteratur – das ist erhabene Weltliteratur in 140 Zeichen.

Häh? wird sich jetzt manch einer denken, was soll das denn?
Man könnte jetzt antworten, dass unsere Zeit so schnellebig geworden ist, dass niemand mehr Zeit hat, langatmige alte Schinken zu lesen. Man könnte auch antworten, dass die alten Schinken einfach nicht mehr zeitgemäß sind und deshalb einer Frischzellenkur bedurften. Oder dass man mit Internetdiensten wie Twitter eben mehr Menschen erreicht als mit papiernen Schwarten.

Alles quatsch. Erstens: auch die Twitteratur ist in Buchform erschienen. Also trifft das auch hier irgendwann mit dem staubig, vergilbt, alt etc. zu. Zweitens: Es geht um Humor. Nichts anderes. Und neu ist die Idee übrigens auch nicht. Aber wer es genau wissen möchte, sollte einmal in die Zeit hineinschauen.

Sortimente

Leider haben Buchhandlungen heutzutage nicht mehr nur Bücher.

Es gibt dort sehr schöne Kalender in allen Varianten, niedliche Teddybären und andere Plüschtiere (passend zu einem Kinderbuch oder zur Stadt), Tassen, Schokolinsen, Radiergummis mit lustigen Sprüchen, bunte Stifte, Lesezeichen mit Magneten, Dekokugeln, Glückwunschkarten …

Wenn man diese Sachen nicht mag, kein Problem; dann kann man daran vorbeigehen und sich auf die Bücher konzentrieren.

Schwierig wird es allerdings, wenn einem solche Sachen gefallen …