Irische Buchhandlungen

In irischen Buchhandlungen gibt es enorm viele Bücher, die sich speziell mit Irland auseinandersetzen – mehr als deutsche Bücher in deutschen Buchläden, die sich mit Deutschland auseinandersetzen.

Die Themengebiete sind vielfältig: Geschichte der Iren und ihres Landes, das keltische Alphabet, Bildbände über das Landleben, Lyrik, Bücher über Essen und Trinken …
Man kann alles bekommen, was das Herz begehrt.

Einiges davon ist unheimlich interessant und verrät sehr viel darüber, wie die Menschen in diesem Land ticken.

Aber auch die Buchläden selbst verraten viel über Irland und seine Bewohner, man muss sich nur das Interieur mal genau ansehen …

Fair is foul and foul is fair

Gestern abend hatte ich die Gelegenheit, eine Freilufttheater-Aufführung in sehr schönem Ambiente auf Schloss Dennenlohe / Mittelfranken zu besuchen.
Gespielt wurde Shakespeares Macbeth, eindringlich und mitreißend. Auf Englisch, was mich natürlich besonders freute. Der Klang der Originalsprache gibt dem Ganzen meiner Meinung nach einen ganz besonderen Reiz.
Der schöne Park, in dem die Aufführung stattfand und der in der Pause für die Besucher geöffnet war, verlieh dem Stück eine ganz besondere Atmosphäre.

Nächstes Jahr wird übrigens Shakespeares Tempest gespielt, also schon mal vormerken. 😉

Mein persönliches Shakespeare Problem

Ich habe ein Problem mit Shakespeare, das habe ich jetzt bei einer Aufführung von „Romeo und Julia“ gemerkt.

Ich bin so an die englischen Originaltexte gewöhnt, dass ich mir das nur schlecht auf Deutsch anschauen kann. Mein Kopf überträgt die ganze Zeit den Text ins Englische.

Ich muss sagen, dass schmälert leider den Theatergenuss etwas, ohne dass die Schauspieler etwas dafür könnten. Am Sonntag kann ich mich jedenfalls auf eine englische Aufführung von „Macbeth“ freuen.

Tragik

Die Tragik meines schreiberischen Daseins ist folgende: Ich habe nun schon seit einigen Monaten überhaupt keine Zeit, zu schreiben. Der Grund liegt darin, dass ich beruflich viel zu eingespannt bin. Habe ich mal einen Nachmittag frei, fehlen mir die Kraft und die Kreativität, etwas zu Papier zu bringen.
Dabei möchte ich eigentlich so gerne. Ich möchte wieder in Worten, Sätzen und Ideen schwelgen und sie festhalten können, sehen, wie ein Text länger und komplexer wird. Leider werde ich noch einige Zeit darauf verzichten müssen, bis ich beruflich wieder etwas mehr Luft habe.

Halbherzig hingeschluderte Texte erfreuen den Schreiberling schließlich auch nicht.

🙁

Chapter by Chapter

Ich lese kapitelweise. So kann mich sich – gerade im stressigen Alltag –  das Lesepensum schön einteilen.
Manchmal funktioniert meine Methode aber leider nicht. 🙁
Entweder ist das betreffende Kapitel viel zu lang und ich muss zwischendurch aufhören, oder es ist viel zu kurz, dann muss ich das nächste auch noch anfangen. Im schlimmsten Fall stört mich jemand beim Lesen.
Dabei hasse ich es, mitten im Kapitel eine Pause einlegen zu müssen. Es fällt mir dann viel schwerer, wieder in die Handlung einzusteigen, warum, weiß ich allerdings auch nicht.

Happy Birthday, Will!

Ich muss mich schämen, dass ich das gestern vergessen habe: gestern war der (wahrscheinliche) Geburtstag William Shakespeares. Genau kennen wir seinen Geburtstag ja nicht, sondern nur seinen Tauftag am 26.04.1564. Allerdings war es damals in England Usus, neugeborene Kinder 2 bis 3 Tage nach der Geburt schon taufen zu lassen, weshalb der 23.04. als Geburtstag Shakespeares ziemlich wahrscheinlich ist. Selbiger Tag war 1616 dann übrigens auch sein Todestag, aber wer wird schon gern daran erinnert? Geburtstag feiern macht doch viel mehr Spaß!
In diesem Sinne:

Happy Birthday, Will!

Die Not der großen Ketten

Die großen Buchhandelsketten geraten immer mehr in Not:
Die Reduzierung der Ladenflächen schreitet weiter voran. Dies geschieht auf unterschiedlichsten Wegen. Teilweise werden die Quadratmeter einfach verpachtet, um zum Beispiel ein Café im Buchladen einzurichten. Oder ganze Etagen werden für künstlerische Darbietungen genutzt. Viele große bis sehr große Filialen werden  geschlossen, da sich die Massen dort gelagerter Bücher einfach nicht verkaufen. Außerdem erweitern die Buchhandelsriesen ihr Sortiment: längst werden nicht mehr nur Bücher, sondern auch Tand und Tinnef verkauft. Die Einnahmen aus diesem erweiterten Sortiment machen 30% bis 50% des Gewinns aus.

Buchladen –  Quo vadis?

(Interessant hierzu auch ein Artikel der FAZ.)

Buchläden – furchtbar!

Buchläden sind eine schreckliche Erfindung: Sie verführen einen dazu, Bücher zu kaufen. An sich ist das ja nichts Schlimmes – Lesen ist ja etwas Positives.

Zum Problem wird diese Tatsache erst dann, wenn man

a) mehr Geld in Buchläden ausgibt, als man sich leisten kann, oder
b) wenn man keinen Platz mehr für neue Bücher hat bzw. schon einen SUB (Stapel ungelesener Bücher) angehäuft hat, der sich im zwei bis dreistelligen Bereich befindet.

Der Verstand sagt einem, man solle doch erst einmal die Bücher lesen, die sich sowieso schon auf dem SUB tummeln. Sobald man jedoch einen Buchladen betritt, legt sich ein kleiner Schalter im Hirn um: „Will haben! Will genau dieses Buch JETZT und SOFORT lesen und garantiert kein anderes!“

Mit schlechten Gewissen schleicht man also zur Kasse, während der schon gut abgehangene SUB zu Hause immer noch nicht abnimmt …

 

De retour de la Bretagne

Seit heute Nacht bin ich wieder zurück in good old Germany, nach einer Woche in der südlichen Bretagne.
Wenn man sich die wunderschöne Landschaft anschaut, das Rauschen des Meeres hört und durch die Gassen alter Städte geht, wundert es einen nicht, dass die Bretagne schon viele Maler und Schriftsteller inspiriert hat, und dass es so viele Legenden und Sagen aus dieser zauberhaften Gegend gibt …