„Hexenhammer“ von Jane Stanton Hitchcock

Damals mit 14, als ich mir das Buch kaufte, hat es mich total überfordert. Ich habe mehrfach versucht, es zu Ende zu lesen, bin aber jedesmal gescheitert. Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, warum ich jetzt, 20 Jahre später, den spannenden Thriller innerhalb von wenigen Tagen verschlungen habe.

Ich denke, mir haben damals mehrere Aspekte des Buches beim Lesen Probleme bereitet:

– komplizierte zwischenmenschliche Beziehungen zwischen den Charakteren
– einige härtere Erotikszenen
– Gewalt und Brutalität vor allem im letzten Drittel des Buches
– einige längere Passagen mit viel Hintergrund-Info, die den Erzählfluss verlangsamen.

Diesmal hat mich der Roman allerdings gepackt. Vor allem zu Beginn erinnerte er mich  ein bisschen an den Film Die neun Pforten (1999) mit Johnny Depp.
Hexenhammer kreist um das gleichnamige, real existierende Schriftstück aus dem 16. Jahrhundert, das als Grundlage der Hexenprozesse diente, sowie ein Zauberbuch der schwarzen Magie und den finsteren Machenschaften einer erzkonservativen Geheimgesellschaft. Deren Ränkespiele aufzudecken hat sich die Hauptfigur, Beatrice – so benannt nach Dantes Göttlicher Komödie – auf die Fahnen geschrieben.

Hexenhammer ist ein Buch für Menschen, die sich gerne mit okkulten und historischen Themen beschäftigen und vor harten Psychothrillern nicht zurückschrecken.

smilie_devil_038.gif

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.